Oneys Welt - Das Leben der Dämonen 2




KAPITEL 1

Ich lag gemütlich mit meiner schwarzen Kuscheldecke auf dem Sofa und streichelte Blacky. Während ich ihn streichelte, blickte ich auf meinen Babybauch und grinste zufrieden. Endlich hatte ich es geschafft, Pikuja zu einer Familie zu überreden. Blacky schaute mich mit seinen grünen Augen an und streckte sich neben mir auf dem Sofa aus. Ich streichelte meinen Bauch und war zufrieden, als das Kind ein Lebenszeichen von sich gab. Leider war Pikuja noch nicht von der Arbeit zu Hause und ich musste weiterhin auf ihn warten. Da es mich leicht fror, zog ich meine schwarze Flauschdecke höher und kuschelte mich richtig ein. Diese Decke fühlte sich leicht, wie Blackys Fell an. Als ich kurz vorm Einschlafen war, hörte ich die Haustüre. Wachsam schaute ich zu meiner Wohnzimmertüre. Immerhin war ich oben im Haus und sah nicht, wer zu mir kam. Die Spannung legte sich, als ich Pikuja sah. Er stellte sich vor mich und sagte: „Mäuschen. Warum schläfst du schon? Es ist sehr früh.“ Als ich nicht reagierte, stupste er mich sanft an und fragte nochmals: „Warum schläfst du?“

 

Erschrocken riss ich die Augen auf und schaute mich verwirrt um. Pikuja stand hinter dem Sofa und lachte. „Warum lachst du?“ „Was hast du geträumt?“ „Nichts.“ „Sag es mir bitte. Du hast bestimmt wieder von einer Familie geträumt.“ „Woher weißt du sowas überhaupt?“ „Dein Vater erzählte mir, dass du ihm erzählt hast, dass du öfter träumst, dass du schwanger und dabei sehr glücklich bist.“ „Na schön. Ich hab geträumt, das ich schwanger bin und das du mich gefragt hast, warum ich schlafe.“ „Es ist noch sehr früh. Ich hab wirklich gefragt, warum du schläfst.“ „Die Träume sind so realistisch.“ „Du wünscht dir eben sehr eine Familie.“ „Das stimmt schon irgendwie.“ „Ich möchte noch etwas warten. Morgen ist die Anhörung von Wem. Da müssen wir hin.“ „Das ist mir bewusst.“ „Du musst nicht nochmals sagen, was er gemacht hat.“ „Ich weiß. Der Meister, versprach mir, dass ich es nicht sagen muss, aber ich hab seltsamerweise Angst vor morgen.“ „Vor den ganzen anderen wird er dich nicht anfassen.“ „Ich habe eher Angst, dass ich sagen muss, was passiert ist.“ „Mach dir keine Sorgen, Mäuschen.“ „Das sagt sich so leicht.“ „Der Meister versprach dir etwas und er wird es halten.“ 

 

Statt etwas zu sagen, nickte ich und stand vom Sofa auf. „Du liebst anscheinend deine Flauschdecke“, merkte Pikuja an. „Das ist das schönste Geschenk von dir. Sie ist genauso weich wie Blacky.“ „Er mag die Decke nicht.“ „Vielleicht denkt er, dass wir einen Panter das Fell abgezogen haben.“ „Sowas würde ich nicht machen.“ „Ich weiß.“ „Allerdings freut es mich, dass du die Flauschdecke so magst.“ Grinsend gab ich ihm einen liebevollen Kuss und nahm ihn an der Hand. Wir gingen gemeinsam in die Küche und setzten uns an den Tisch. Nikar brachte sofort Tee und Tassen an den Tisch. „Wollen sie ihr Blut gleich, my Lady?“, fragte mich Nikar. „Ja. Stell uns das Blut schon auf den Tisch.“ „Wie sie wünschen.“ Sofort stellte er zwei Flaschen Blut auf den Tisch und verließ die Küche. Pikuja goss uns Tee ein und ich nahm sofort einen Schluck aus meiner Tasse. „Wie war dein Tag in der Klinik?“, fragte ich lieb. „Es war nicht so viel los, aber heute regnet es auch nicht.“ „Stimmt, wenn es regnet, passiert seltsamerweise mehr.“ 

 

Er nickte und nahm einen Schluck Tee. „Warst du heute überhaupt arbeiten, Mäuschen?“ „Keine Sorge. Ich war draußen und auch in der Schule.“ „Ich mach mir Sorgen um dich.“ „Das musst du nicht. Das einzige was mich wirklich schockt ist, das Wem soweit ging und mich in meinen Haus angriff. Ob er mir nur Angst machen wollte oder ob er wirkliche Absichten hatte, werde ich nicht erfahren.“ „Warum nicht?“ „Er wird sicher sagen, dass er mir nur Angst machen wollte. Er sagt es jedem und ich steh ziemlich dumm da.“ „Ich denke, die Anderen erkennen ob er lügt oder nicht. Er sagte dir nichts und deswegen weißt du nicht, ob deine Angst in diesem Moment gerecht war oder nicht.“ „Du hast recht. Mir wäre es lieber, wenn es ein dummer Scherz gewesen wäre.“ „Das wäre mir auch am Liebsten.“ 

 

Wir tranken unseren Tee aus und griffen beide, fast synchron zur Blutflasche. Diese öffneten wir und tranken sie aus. „Da fällt mir ein Mäuschen, dass ich dich die nächsten Tage brauche.“ „Wofür?“ „Gamad sagte mir, das der Blutvorrat zu Ende geht und er neues braucht. Er bat schon jeden, seine Hexe oder Elfin zu mir zu bringen.“ „Achso. Das ist kein Problem. Blutabnehmen kann ich und da es so viele sind, helfe ich dir sowieso gerne.“ „Danke, Mäuschen.“ Ich stellte die leere Flasche auf den Tisch und stand auf. Da wir so viel geredet hatten, war die Zeit doch schnell vergangen. „Willst du schlafen, Mäuschen?“ „Ja.“ „Du hast doch erst geschlafen. Geht es dir wirklich gut?“ „Mir geht es gut. Ich bin nur etwas erschöpft und es ist immerhin schon 8 Uhr.“ „Ich werde versuchen, die nächsten Tage, eher heimzukommen.“ „Danke.“ Wir gingen zusammen ins Bett.

 

Vor dem Bett zogen wir uns aus und warfen unsere Klamotten in den Wäschekorb. Danach kippte ich mein Fenster und zog die Vorhänge zu. Pikuja schaute mich an und legte sich ins Bett. Eilig legte ich mich zu ihm und kuschelte mich an. Liebevoll küsste er mich am Hals und verwöhnte mich nebenbei geschickt mit seinen Fingern. Dabei stöhnte ich auf und konnte es kaum erwarten, dass er auf mich kam. Fordernd drückte ich mein Becken nach oben und gab ihm einen liebevollen Kuss. Nach dem Kuss kam er über mich und drang in mich ein. Wir hatten wunderschönen Sex und ich hatte, durch Pikujas Können, sehr viele Orgasmen. Am Schluss kamen wir gemeinsam zu einen Orgasmus und er legte sich neben mich. Dabei zog er mich in seine Arme und deckte uns zu. Ich schlief in seiner Umarmung sehr schnell ein.