Blut der Dämonin 3


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KAPITEL  1

DIENSTAG 23.10.2014 

Nikitas Hände an meinem Bauch fühlten sich wundervoll an und trotzdem weinte ich wieder. „Was ist los, Liebste?“, fragte er besorgt. „Nichts.“ „Du weinst. Bist du nicht glücklich?“ „Natürlich bin ich glücklich.“ Ohne ein weiteres Wort zu sagen, gab ich Nikita meinen Mutterpass mit den Ultraschallbildern. „Es sind zwei Kinder“, sagte er erfreut und küsste mich. Glücklich zog er mich ins Haus, zog mich in eine Umarmung und schloss die Türe hinter uns. „Sag mir, warum du weinst.“ „Sie weint, wegen mir“, erklang es aus dem Hintergrund und wir blickten beide zum Meister. „Das versteh ich nicht.“ Der Meister kam zu mir und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. Er berührte meinen Bauch und grinste glücklich.

 

„Du bist meine Volldämonin und deswegen mein Liebling. Deine Tochter kann dir diesen Status nicht nehmen.“ „Sie ist sicher süßer wie ich.“ „Du bist mein einzig wahrer Liebling und das wird immer so bleiben. Du warst das erste Weibchen seit langem. Warum sollte dir jemand diesen Platz nehmen?“ „Ich weiß es nicht.“ „Siehst du. Hör auf zu weinen, Liebling. Es tut mir weh, wenn du weinst und leidest.“ „Vielleicht sagst du das nur, weil ich ein Mädchen bekomme.“ „Oney! Warum sollte ich dich anlügen?“ „Du hast recht. Ich bin und bleibe dein Liebling.“ „Das hast du gut erkannt. Kein Mädchen ist so wertvoll wie du.“ „Es könnte eine Volldämonin werden“, merkte ich an. „Die ist nicht so alt wie du. Verstehst du das jetzt?“ „Ja.“ „Sehr gut.“ Der Meister gab mir einen Kuss auf die Stirn und verschwand wieder. 

 

„Du bist eifersüchtig?“, fragte Nikita ungläubig. „Ich bin die Nummer 2 und mein Status ist mir wichtig.“ „Du wirst doch immer sein Liebling bleiben. Du bist die älteste Dämonin und deswegen am Höchsten. Warum zweifelst du, Süße?“ „Ich weiß es nicht.“ „Hör auf zu zweifeln. Du bist und bleibst der Liebling von uns allen.“ Ich nickte und sagte dazu nichts mehr. Nikita gab mir einen Kuss und ich setzte mich aufs Sofa. „Es wird ein Junge und ein Mädchen oder?“ „Ja.“ „Darf ich die Kinderzimmer machen?“ „Natürlich. Ich wollte mit David am Donnerstag einkaufen gehen.“ „Das ist eine schöne Idee. Mir wäre es nur lieb, wenn ihr nicht zu lange weg bleibt.“ „Ich pass auf mich auf und David wird ebenfalls aufpassen.“ „Sehr schön.“ Nikita ging in die Küche und holte mir eine Flasche Blut. „Danke, Liebling.“ „Gerne.“ Sofort öffnete ich die Flasche und trank diese aus. Die leere Flasche stellte ich auf den Tisch und lehnte mich zurück. Dabei legte ich die Füße aufs Sofa und Nikita deckte mich mit meiner Flauschdecke zu. 

 

Nikita setzte sich zu mir und streichelte mich. Nach einiger Zeit kam Dimitrij ins Wohnzimmer und schaute mich an. „Geht es dir nicht gut, Mami?“ „Mir geht es sehr gut.“ „Du liegst sonst nie auf dem Sofa.“ „Du bekommst Geschwister“, sagte ich ruhig und vorsichtig. „Wirklich?“ „Ja.“ „Das ist schön. So hab ich jemanden zum Spielen.“ Glücklich grinste ich ihn an und er kam zu mir. Er zwängte sich zwischen Nikita und mich. Nikita rutschte etwas auf die Seite und Dimitrij saß nun neben mir. „Darf ich deinen Bauch anfassen?“, fragte er und schaute mich mit großen Augen an. „Natürlich.“ Dimitrij fasste zögerlich meinen Bauch an und grinste zufrieden. „Uii. Ich hab sogar jemanden zum Reden. Ich bekomme eine Schwester und einen Bruder.“ „Papa macht bald die Kinderzimmer.“ „Darf ich helfen?“, fragte Dimitrij. „Ja. Du kannst Papa helfen, aber deine Geschwister kommen erst in 3 Wochen.“ „Das dauert noch so lange.“ „Die Zeit wird schnell vergehen.“ „Ich hoffe es, Mami.“ Ich strich Dimitrij über den Kopf und er kuschelte sich an mich. Nikita schaltete den Fernseher ein und schaltete auf das Kinderprogramm. Dimitrij schaute gebannt zum Fernseher und ich streichelte ihn. 

 

Nikita brachte mir immer wieder eine Flasche Blut und gab mir einen Kuss. Während wir nun als Familie Filme anschauten verging die Zeit viel zu schnell und Dimitrij musste ins Bett. Bevor er ins Bett ging, bekam er noch eine Packung Blut. Danach stand er auf und nahm mich an der Hand. „Ich will noch baden, Mami.“ „Ich dachte, du kannst das alleine.“ „Ich will heute deine Hilfe, Mami.“ „Ist ok. Danach gehen wir ins Bett.“ „Ja, Mami. Leo wartet schon auf mich.“ Erst jetzt bemerkte ich, das Blacky nicht im Haus war. „Wo ist Blacky?“, fragte ich und schaute Nikita an. Plötzlich hörten wir ein kratzen aus der Küche. Vermutlich hing Blackys Katzenklappe fest. Nikita ging in die Küche und wenige Minuten später flitzte Blacky an mir vorbei. „Der ist ganz nass“, sagte Dimitrij und schaute mich an. „Vermutlich regnet es draußen.“ Dmitrij und ich gingen in sein Zimmer und ich ließ ihm das Badewasser ein. Während wir beide warteten, kam Nikita zu uns. „Blackys Klappe hing und draußen regnet es.“ „Danke. Wir haben uns schon gewundert.“ 

 

Dimitrij zog sich aus und stieg vorsichtig in die Wanne. „Ist das Wasser warm genug?“, fragte ich lieb und kippte ihn Badezusatz in die Wanne. Dieser roch wundervoll nach Vanille. „Das Wasser ist schön warm, Mami.“ Ich kniete mich vor die Wanne und schaute Dimitrij beim Spielen zu. Nebenbei schaltete ich das Wasser ab und pustete ihm Schaum ins Gesicht. Mit großen Augen schaute er diesen an und ließ sein Spielzeugschiff im Schaum versinken. Nach einiger Zeit nahm ich einen Waschlappen und befeuchtete diesen mit dem Badewasser. Nachdem der Lappen nass war, nahm ich das Duschgel und spitzte auf den Lappen etwas davon. Mit dem Lappen seifte ich Dimitrij ein und er kicherte dabei. „Du bist so schön kitzlig“, sagte ich grinsend. „Spülst du mich ab, Mami.“ Ich nickte und schaltete das Wasser an. Als dieses warm war spülte ich Dimitrij den Schaum ab und ließ nebenbei das Wasser aus der Wanne aus. Nachdem Dimitrij abgespült war, stand ich auf und hob ihn aus der Wanne. Mit seinem Lieblingshandtuch trocknete ich ihn ab und zog ihn anschließend seinen Schalfanzug an. 

 

Müde rieb er sich die Augen und ging ein paar Schritte weiter in sein Zimmer. Immerhin hatte er sein eigenes Badezimmer und dieses grenzte immer noch an seinem Zimmer an. Dimitrij hüpfte ins Bett und nahm Leo in den Arm. Ich deckte ihn zu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Anschließend verließ ich sein Zimmer und schloss die Türe hinter mir. Da ich Nikita im Wohnzimmer hörte, ging ich zu ihm und setzte mich wieder auf meinem Platz. „Ist unser Dreckspatz sauber?“ „Ja. Er ist so süß.“ „Ja, das ist er.“ Glücklich grinsend gab ich Nikita einen Kuss und kuschelte mich an ihn. „Willst du noch etwas Fernsehen?“ „Ja. Hast du heute frei?“ „Nein. Ich muss leider gleich weg, aber ich werde mir Urlaub nehmen.“ „Sehr schön. Ich liebe dich.“ „Ich dich auch.“ Nach einiger Zeit, stand Nikita auf und machte sich fertig für die Arbeit. Während Nikita oben war, stand plötzlich Pikuja neben mir und setzte sich zu mir. „Ich pass auf dich auf. Nikita braucht erst Urlaub und ich wollte dich nicht alleine lassen.“ „Das ist lieb von dir.“ Pikuja streichelte mich und Nikita kam zu uns. „Ich bin Arbeiten und ihr bleibt vernünftig.“ „Das ist klar“, meinte ich und küsste ihn. 

 

Nikita verließ das Haus und ich kuschelte mich an Pikuja. Dieser streichelte meinen Bauch und fragte: „Ist alles wieder gut?“ „Ja. Ich habe mit dem Meister geredet.“ „Sehr gut. Glaubst du nun, das du der Liebling bleibst?“ „Ja.“ Nach einiger Zeit legte ich meinen Kopf auf seinen Schoß und Pikuja schaltete das Fernsehprogramm durch. „Du kannst ruhig schlafen. Ich bring dich später ins Bett.“ „Ich bin viel zu schwer“, merkte ich an. „Du bist nur etwas schwerer wie sonst und du wiegst nichts. Bis jetzt haben wir dich immer ins Bett gebracht.“ „Stimmt. Ich liebe dich.“ „Ich dich auch, Mäuschen.“ Pikuja streichelte mich und blieb bei einem Film hängen. Er dimmte das Licht und deckte mich mit einer Hand mehr zu. Durch meine flauschige Decke und den Streicheleinheiten von Pikuja schlief ich ein.

 

 

MITTWOCH 24.10.2014               

Ich saß mit Nikita und Pikuja im Wohnzimmer. „Wir sollten langsam für das schwarze Fest planen“, meinte Pikuja und ich nickte. „Wie läuft das ab? Ich kenne das nicht“, sagte Nikita und schaute zu mir. „Das Schwarze Fest ist zu Ehren des Meisters. Wir stellen Bäume auf und dekorieren sie mit schwarzen und roten Schmuck“, erklärte ich. „Das ist ähnlich wie Weihnachten, bei den anderen Wesen.“ „Das kann gut sein. Wir beschenken uns und es gibt sehr gutes Essen.“ „Es ist wie Weihnachten, Liebes“, meinte Nikita und gab mir einen Kuss. „Wir haben die Wahl ob wir hier im Haus feiern oder ob wir in die Unterwelt gehen.“ „Ich wäre für Oben“, warf Nikita ein. „Warum?“, fragte Pikuja. „Ich wäre dafür, dass wir David einladen.“ „Das ist eine nette Idee. Wir sollten ihn fragen, ob er kommen möchte.“ „Ich denke, dass es für ihn angenehmer ist, als wenn es Unten wäre.“ Pikuja und ich nickten. „Die Familie kommt und wir essen zusammen Haggis“, sagte ich und grinste Pikuja an. „Ich freu mich schon sehr aufs Schwarze Fest“, meinte Pikuja und grinste. 

 

„Wir sollten auf jedenfall für die Kinder einiges planen“, sagte Nikita. „Der geizige Russe will für die Kinder viel Geschenke springen lassen“, lachte ich und Pikuja stimmte mit ein. „Es ist einmal im Jahr und ich habe Weihnachten geliebt. Deswegen werde ich das Schwarze Fest auch lieben.“ „Die Kinder schreiben eine Wunschliste und wir entscheiden zusammen was geschenkt wird.“ Nikita nickte und Pikuja sagte: „Für die Kinder ist dieses Fest am schönsten. Sie bekommen neue Sachen und können damit spielen.“ „Wer wird kochen?“, fragte ich. „Du kannst wundervoll Kochen, Mäuschen. Würdest du das machen?“ „Onkel Aiogon kann besser kochen, wie ich.“ „Er kann nur Haggis kochen.“ „Da ist er der Beste.“ „Vielleicht könnte ihr das zusammen machen.“ „Du meinst, dass ich Beilagen machen, wie Salat?“ „Ja genau.“ „Das ist eine gute Idee. Wann ist das Schwarze Fest?“, fragte Nikita und ich antwortete: „Das Schwarze Fest ist jedes Jahr am 28.10.“ „Ich freu mich schon sehr darauf.“ „Die Zwillinge brauchen wir noch nicht einplanen“, merkte Pikuja an und ich nickte. Dimitrij kam zu uns gelaufen und fragte: „Was redet ihr da?“ „Hast du schon deine Liste für das Schwarze Fest fertig?“, fragte ich. „Nein, Mami. Wie lange hab ich noch Zeit.“ „Bis spätestens Morgen. In 4 Tagen ist doch das Fest.“ „Stimmt.“ Dimitrij eilte in sein Zimmer und Pikuja stand auf. „Sagt mir Bescheid, was der Kleine will. Ich geh mit Aiogon reden.“ „Sehr schön.“ Pikuja gab mir einen Kuss und verschwand. 

 

Nikita und ich blieben auf dem Sofa sitzen und kuschelten. „Ich kaufe mit David auch die Sachen fürs Schwarze Fest.“ „Sehr schön. Wenn du Hilfe brauchst, ruf mich bitte an. Immerhin habe ich jetzt Urlaub.“ „Das werde ich machen.“ Ich gab Nikita einen Kuss und er streichelte mich weiter. Nach einiger Zeit klingelte mein Handy und ich schaute auf den Display. Es war die Akademie und ich ging ran: „Was gibt es Sabine?“ „Hier wäre ein Herr, der sich in der Akademie nicht auskennt und die Anmeldungen nicht ganz versteht. Auf Feris möchte er nicht hören und nur mit der Chefin reden. Kannst du kommen?“ „Ist er ruhig?“ „Ja.“ „Ich werde etwas brauchen.“ „Ist ok. Wie lange ungefähr?“ „20 Minuten.“ „Ist ok. Wir sehen uns gleich.“ „Bis gleich.“ Ich legte auf und schaute Nikita an. 

 

„Ich fahr dich hin. Dimitrij kann ich kurz alleine lassen.“ „Wie du meinst.“ Nikita und ich standen auf und ich rief: „Blacky!“ Dieser kam sofort zu mir und ich sagte: „Pass auf Dimitrij auf.“ Der Panter lief sofort zu Dimitrij Zimmer und ich verließ mit Nikita das Haus. Nikita ging zu seinem BMW und ich deutete auf den Porsche. „Der BMW ist dein Dienstauto. Ich denke, die sehen das nicht gerne, wenn du damit rumfährst“, merkte ich an. „Du hast recht.“ Nach kurzen zögern, gab ich ihm die Autoschlüssel und stieg ein. Nachdem Nikita eingestiegen war, schnallten wir uns an und er fuhr los. 

 

Nach ca. 15 Minuten waren wir an der Akademie und Nikita parkte auf den ersten Parkplatz vor der Türe. „Ich komme mit, Liebling“, sagte er fest entschlossen und ich nickte. Wir stiegen aus und er sperrte das Auto ab. Gemeinsam gingen wir zu Sabine die mich seltsam anschaute. „Du bist wieder schwanger. Glückwunsch, Oney.“ „Danke. Wo ist nun unser Gast?“ „Der ist mit Feris im Büro.“ „In seinem?“ „In deinem.“ „Danke.“  Gemeinsam ging ich mit Nikita ins Büro und begrüßte unseren Gast. 

 

Feris ließ mich an meinen Schreibtisch und ich setzte mich. Der Herr war ein Vampir, mit braunen kurzen Haaren und sah aus wie 25. Er hatte eine Brille und trug einen Anzug. In diesen sah er sehr schmal aus, was er vermutlich auch war. Außerdem wirkte der Mann sehr groß und musterte mich. „Ich heiße Jack Falkenstein und bin etwas verwundert, dass ich mich hier anmelden muss. Es tut mir leid, dass ich sie stören musste“, meinte er freundlich und warf Feris böse Blicke zu. „Bei uns in der Stadt ist es normal, dass sich Geschäftsleute oder auch Clanchefs anmelden.“ „Warum ist das so?“ „Wir prüfen immer wieder Clans und sorgen dafür, dass keine Verbrechen in der Stadt passieren.“ „Sie nehmen der Polizei die Arbeit ab oder?“ „Nicht ganz. Wir vernichten die Leute die uns nicht liegen.“ „Achso. Was muss ich als Geschäftsmann machen?“ „Sie müssen mir ein ungefähres Gehalt nennen, denn aus diesen wird berechnet, was wir ihnen zur Verfügung stellen können.“ „Die Grundstücke gehören doch der Stadt.“ „Nein. Die meisten Grundstücke gehören der Akademie und sollten sie Schutz brauchen, können wir das wenn nötig auch sehr gut anpassen.“ „Jetzt versteh ich das.“ „Haben sie sonst noch Fragen?“ „Ich habe bereits ein Gebäude gekauft, war das nun falsch?“ „Wo haben sie etwas gekauft?“, fragte ich. Bevor er antworten konnte sagte Feris: „Er hat das freie Gebäude in der Partymeile gekauft. Es liegt fast neben dem Club von Herrn Stockenstein.“ 

 

Ich nickte und schaute unseren neuen Kunden an. „Genau. Ich betreibe das selbe Geschäft wie Herr Stockenstein und mir wurde der Platz geraten.“ „Dazu muss ich ihnen leider sagen, dass sie friedlich bleiben sollten. Herr Stockenstein bezieht unseren Schutz schon länger und ich kann nicht zwei Konkurrenten voreinander schützen.“ „Das ist verständlich.“ „Wir könnten ihnen anbieten ein neues Gebäude zu suchen.“ „Wie lange wird das dauern?“ Feris schaute mich an und meinte: „Ich denke, 3 Tage.“ „Damit kann ich leben. Solange halte ich mich von meinen jetzt gekauften Club fern. Ich möchte keinen Ärger haben.“ „Meine Nummer 2 wird sie schnellstmöglich anrufen.“ „Sehr schön. Muss ich etwas für die Anmeldung zahlen?“ „Nein. Die Formulare bekommen sie von meiner Nummer 2 und seien sie ehrlich. Wir prüfen alles nach.“ „Natürlich. Ich bedanke mich für ihre Zeit. Bis bald Miss Wilkos.“ „Bis bald, Herr Falkenstein.“  

 

Nachdem Herr Falkenstein mein Büro verlassen hatte, entschuldigte sich Feris bei mir. „Das macht nichts. Er wollte mit mir reden und ihr wusstet nichts von meiner Schwangerschaft.“ „Danke, Oney. Ich kümmere mich um alles.“ „Sehr schön und beeil dich. Ich traue dem Herrn nicht ganz.“ „Ich auch nicht.“ Nikita und ich verließen die Akademie und gingen zum Auto. Er schloss es auf und wir stiegen ein. Nachdem wir saßen, schnallten wir uns an und fuhren nach Hause. 

 

Diesmal brauchten wir, wegen dem Verkehr 20 Minuten. Nikita parkte und wir stiegen aus. Er schloss den Wagen ab und wir gingen gemeinsam ins Haus. „Es ist schade, dass es nicht schneit“, meinte er und schloss die Türe. „Das Schwarze Fest ist früh und da schneit es nie.“ „Ich weiß. Es ist trotzdem schade.“ „Du darfst das nicht mit Weihnachten vergleichen.“ „Das wird schwer.“ „Du schaffst das Liebling.“ Nikita gab mir einen Kuss und wir setzten uns ins Wohnzimmer. Genau als ich saß kam Dimitrij zu mir gelaufen und fragte: „Kannst du die Liste weiterreichen?“ „Natürlich.“ Ich gab die Liste Nikita und er räumte sie in meine Handtasche. Dimitrij setzte sich zu mir und kuschelte sich an mich. Nikita gab mir ein Buch und ich las gemeinsam mit Dimitrij darauf vor. 

 

Die Zeit verging schnell und Dimitrij schlief auf mir ein. Nikita stand auf und brachte ihn ins Bett. Als er zu mir kam meinte er: „Du solltest auch schlafen. Du wirkst sehr müde.“ „Ich bin müde, aber es ist noch so früh.“ „Wir schauen uns jetzt die Doku an, die wir sehen wollten und du gehst danach ins Bett.“ „Das können wir machen.“ Nikita setzte sich zu mir und ich kuschelte mich an. Wir schauten gemeinsam die Doku an und ich nickte immer wieder weg. Kurz vor Ende der Doku schlief ich, an Nikita kuschelnd ein.