Leseprobe Band 2



Kapitel 1


1mon: (Montag)


Es ist eine Woche vergangen. Valentin ist auch schon 6 Jahre alt. Er hat sogar seinen Geburtstag verschlafen. Alex ist wie immer zu oft weg. Was mich ganz schön nervt. Da er es extra geändert hatte und trotzdem geht er selbst zu anderen Clans. Statt das es Peer macht. Was dafür sorgte das ich immer öfters mit Alex Streit hatte. Außerdem hatte er eine neue im Clan und die war mir ein Dorn im Auge. Gerade saßen wir in der Küche. Alex plante seine erneute Abreise und Valentin nervte, damit das er endlich mal mit wollte. Ich habe aufgegeben nein zu sagen. Er hörte immer noch lieber auf Alex als auf mich. Ich schaute Alex genervt an. Der in seinen Laptop schaute und Valentin ignorierte. „Warum gehst du schon wieder?“, fragte ich. Er hat Angestellte verdammt nochmal. Das lag sicher an seiner neuen Schönheit. Er schaute mich an. „Weil ich muss und was schaust du so böse Schatz?“, fragte er. Immerhin schaute er mich an. „Das könnte auch jemand anderes machen.“ „Ja. Ich aber. Ich vertraue niemand anders aus meinen Clan. Die machen alle nur Scheiße.“ „Was ist mit Peer?“ „Ach Peer. Der hat schon so viel Mist gemacht in meinen Clan.“ „Also zu mir hast du gesagt, er ist gut und ja er hat Mist gemacht. Er hat die neue Tussi eingestellt.“ „Ach die macht ihren Job ganz gut und warum bist du auf sie so eifersüchtig?“ „Immer wenn ich komme seh ich euch am Turteln verdammt!“ „Das bildest du dir ein. Sie flirtet mich an. Ich erwidere das nicht. Ich bin verheiratet und Glücklich!“ „Ja so glücklich, dass du ständig wieder gehst!“ „So streiten wir weniger und ich hab meinen Clan im Griff!“ Er ging und knallte die Türe zu. Valentin lief ihm hinterher und ich blieb alleine in der Küche zurück.


 


Alexander: (Montag)


Dumme Gans, dachte ich mir. Ich flirte doch nicht mit Aora. Sie flirtet mich an. Aber ich sage immer nein. Verdammt ich liebe meine Frau. Auch wenn ich kaum Zeit habe. Ich vertraue, nachdem Peer scheiße baute, niemanden mehr alleine, meinen Clan an. Ende. Valentin kam mit bis in den Clan. Ich schickte ihn wieder mit meinen Hexern trainieren. Das schadete den Kleinen nicht. Ich selbst traf mich mit Nicolai. Der mal wieder in der City war und beredete mit ihm die nächste Pilzlieferung. „Also wie immer Alex?“ „Ja klar wie geht es dir so alter Freund?“ Nicolai wirkte nicht so glücklich. „Ich bin geschieden. Meine Frau wollte einen anderen. Mehr Einfluss. Mehr Geld. Die dumme Kuh! Die lässt mich alleine mit den Kindern!“ „Du alleine mit 5 Kindern. Au, rede mal mit meiner Süßen. Die kann dir da eher helfen wie ich.“ Nicolai nickte und verabschiedete sich wieder. Er musste mit Aiogon noch was trinken. Der arme Kerl. Ich wünschte ihn noch viel Glück und wollte gehen. Aber Aora hielt mich auf und flirtete mich wieder mal an. Anhängliche Tussi. Ich konnte mich gerade noch so retten und ging Richtung meines Sohnes. Mal sehen wie gut er schon war.


 


1mon: (Montag)


Ich entschloss mich in die Akademie zu gehen. Ich nahm mir mein Handy und meine Kippen mit. Ich schrieb Alex einen Zettel: „Gute Reise wir sehen uns nicht mehr!“ Diesen legte ich ihm auf den Laptop. Ich möchte ihn heute nicht mehr sehen. Ich machte mich auf den Weg zur Akademie. Wie immer über den Friedhof. Irgendwie war das heute seltsam. Überall waren Werwölfe die mich beobachteten. Sehr seltsam. Warum waren das jetzt so viele? Und vor allem. Warum sind sie nicht mehr im Wald sondern auf den Friedhof? Naja ich muss das rausfinden. Sie könnten zur Gefahr werden. Als ich an der Akademie ankam war alles so wie immer. Meine Goldsäulen wurden gerade poliert und allgemein wurde gerade alles geputzt. Ich machte mich auf den Weg in mein Büro. Hielt bei meiner Sekretärin an. „Erkundige dich wegen den Werwölfen und gib danach Alex Bescheid. Ich möchte heute keine Termine oder gar eine Störung.“ Sie nickte und hatte sich alles notiert. Ich ging in mein Büro und machte den PC an. Dann rechne ich heute mal und fertige neue Bücher an. Eine Buchdruckmaschine macht es möglich. Warum bin ich da vor Jahren nicht drauf gekommen? Ich bin momentan dabei den Unterricht zu perfektionieren. Ich fing an meine Bilanzen durchzurechnen. Was für ein Chaos. Ich hatte das doch erst gemacht oder nicht? Ich war wegen Alex momentan etwas durcheinander und gestresst. Er ist immer weg und ich muss mich um Valentin kümmern. Der nicht auf mich hört. Dann um meine Akademie und vor allem muss ich auf seinen Clan aufpassen. Das niemand Mist macht. Ich liege zu weit hinten mit allen. Ich wollte schon letzten Monat damit anfangen den Lehrplan umzustellen. Vor allem da ich Valentin hier auch unterrichte. Es melden sich auch immer mehr Schüler an. Bald ist die Akademie zu klein dafür und es stresst gewaltig. Ich sollte eine zweite Akademie aufmachen.


Alexander: (Montag)


Ich ging in den Trainingsraum. Valentin war mit dem Schwert nicht zielgenau. Er traf statt den Dummy, öfters mal die Wände. Diese waren gesichert. Also gegen Zerstörung. Er wollte unbedingt gegen Peer kämpfen. Der ebenfalls trainierte, auch gut. Er tat dies auch. Anfangs spielte Peer nur und Valentin grinste. Dachte wohl er könnte gewinnen. Bis Peer Gas gab und natürlich gewann. Valentin war stinksauer und wollte Magie einsetzen. Was ich unterband. Denn er war zu schlecht trainiert. Er fing das heulen an. „Ich will ein Eis Papa!“ Ich nickte nur und wir gingen zu einer Eisdiele. Dort bekam er sein Eis. Ich bekam eine SMS von Oney Sekretärin. Das im Moment sehr viele Werwölfe auf dem Friedhof sind. Was zur Gefahr werden könnte, seltsam. Wir gingen über den Friedhof heim. Als auf einmal 5 Werwölfe vor uns standen. „Die töte ich“, meinte Valentin und stürmte schneller, Als ich ihn aufhalten konnte, nach vorne und machte eine Handbewegung. Es krachte laut und 30 Meter hinter den Werwölfen krachte eine Gruft zusammen. Zielgenau mein Sohn … zielgenau. Die Werwölfe lachten und einer griff Valentin an. Der wieder die Hand hob und dann krachte ein Baum um. Das war nicht geplant. Valentin schaute geschockt. Aber dieser Baum krachte genau auf den angreifenden Werwolf. Glück gehabt. Valentin schwankte und kippte um. Ach Kleiner. Ich schnippte und die Werwölfe froren ein und zersprangen. Sehr schön. Ich hob meinen Sohn hoch und trug ihn nach Hause. Dort wurde er ins Bett gesetzt. Ich ging in die Küche und auf dem Laptop lag ein Zettel. Oh sie ist sauer. War ich den so ein Arsch? Naja vielleicht bin ich morgen da und lieber zu ihr. Ich möchte sie ja nicht verlieren. Verdammt ich liebe die Frau doch.


 


1mon: (Montag)


Eine zweite Akademie, ist keine schlechte Idee. Ich suchte wo ich noch eine aufmachen könnte. Normalerweise berede ich das mit Alex aber der hat momentan auch keine Zeit für mich. War das mit uns ein Fehler? Haben wir zu früh geheiratet und ein Kind bekommen? Ich wurde schlagartig traurig und mir rannen die Tränen an den Wangen runter. Ständig streiten wir. Wo soll das hinführen? Er klopfte an meiner Bürotür. „Nein!“, meinte ich. „Ok. Ich geh ja schon wieder“, kam es von draußen. Es war Nicolais Stimme. Was will der hier? Ich stand auf machte die Tür auf. „Warte.“ Ich wischte mir die Tränen weg. „Ach ich darf also doch bleiben?“ „Ja komm rein.“ Er ging rein und fragte: „Was ist denn los?“ Ich machte die Tür zu und setze mich wieder hin. Ich bat ihn auch sich zu setzen. Was er auch machte. „Ach ist nicht so wichtig. Was führt dich zu mir?“, fragte ich. „Ich wollte dich fragen weil ich Probleme habe, mit meinen 5 Kindern und Frauenlos, ist das ein Problem.“ „Frauenlos und was für Probleme?“ „Meine Ehefrau ist abgehauen, weil sie etwas Besseres fand.“ „Hätte sie doch töten sollen.“ „Die Kinder hören zum Teil nicht auf mich.“ „Ich kann versuchen dir zu helfen aber mein eigenes Kind hört nicht mal auf mich. Also kann ich dir nicht sagen ob ich dir helfen kann.“ „Hast du eine Idee wie ich sie dazu überreden könnte, dass sie auf mich hören?“ „Da Alex eh weg ist könnte ich dich besuchen und dir so helfen.“ „Wie Alex ist weg? Ja ok kannst du machen.“ „Alex ist ständig weg. Sag mir einfach Bescheid wann ich dich besuchen kann.“ „Ok.“ „Hast du sonst noch ein Problem?“ „Eigentlich nicht.“ „Ok dann ist es gut.“ „Was ist mit dir und Alex? Was ist denn da los?“ „Er ist ständig weg. Er hat eine neue Tussi im Clan mit der er rumturtelt. Wo er meint es ist Einbildung aber das ist egal. Jedenfalls darf ich mich um alles kümmern, wenn er nicht da ist.“ „Das ist scheiße, aber ich glaube nicht das er mit ihr rumturtelt, sondern das sie ihn anbaggert.“ „War mir schon klar, dass du das sagst.“ „Ich glaube nicht, das Alex dir fremd geht wäre ja auch dumm.“ Ich nickte nur. Ich musste mir das mit der zweiten Akademie überlegen. Weshalb ich auf den Monitor starrte. Er schaute mich an. „Warum starrst du auf den Monitor?“ „Hmm ich habe was überlegt.“ „Und das wäre was?“ „Ich grüble wegen einer zweiten Akademie und hätte ein hübsches Gebäude gefunden aber ich kann nicht noch mehr alleine machen. Hier wird es zu eng und Alex kann ich auch nicht fragen.“ … Ende der Leseprobe.