Leseprobe Flüche einer Dämonin 3



EIN RUSSISCHER CLAN

Ich saß gemütlich im Teehaus. Ich trank meine Kanne Tee. Heute hatte ich nicht viel Arbeit. Etwas später musste ich nur noch zu Nicolai. Er hatte einen Auftrag für mich was einen Clan anging. Ich war schon sehr gespannt um was es sich handelt. Ein sehr jung aussehender Mann setzte sich zu mir. Ich würde ihn auf maximal 20 Jahre schätzen. Ich merkte aber an seiner Aura, dass er älter war. Ich schaute ihn freundlich an. Es irritierte mich, das sich jemand zu mir setzte. Ich schenkte, ohne ein Wort zu verlieren, meinen Tee nach. Er bestellte sich einen Tee. Als sein Tee kam, sagte er freundlich: „Sie sehen müde aus.“ „Haben sie sich zu mir gesetzt um mir das zu sagen?“ „Nein. Sie sind mir gleich aufgefallen.“ „Wegen was?“ „Ihrem hübschen Aussehen.“ „Danke. Sie müssen nicht so schleimen.“ „Ich sage nur die Wahrheit.“ „Was wollen sie von mir?“ „Ich wollte sie zu einem Essen einladen.“ „Nein, danke.“ „Haben sie so viel Arbeit?“ „Das geht sie nichts an.“ „Ich bin übrigens Jurij.“ „Ich bin Oney. Was führt sie nach Salzburg?“ „Wie kommen sie darauf, dass ich nicht von hier bin?“ „Ihr Dialekt und ihr Name.“ „Mich führen Geschäfte hier her.“ Ich nickte und sagte dazu nichts. „Was ist nun mit dem Essen?“ „Ich habe eigentlich keine Zeit.“ „Es war ein eigentlich in ihrem Satz. Das heißt sie könnten sich Zeit nehmen.“ „Wollen sie etwas Bestimmtes von mir?“ „Nein. Ich möchte nur ein Essen mit ihnen.“ „Na schön. Wo wollen sie hingehen?“ „Ins LaPeti in Salzburg.“ „Um wie viel Uhr?“ „Jetzt gleich wenn sie wollen?“ „In einer Stunde?“ „Na schön. In einer Stunde. Ich warte auf sie. Lassen sie mich nicht warten.“ Ich nickte. Ich trank meinen Tee aus und verließ das Teehaus. Ich hatte noch einen Auftrag. Ich musste einen Werwolf Clan überprüfen. Meine Angestellten warteten schon auf mich. Wir durchsuchten wie üblich den Clan. Wir suchten nach Drogen oder Geld, das nicht angemeldet war. Was sie illegal trieben war mir egal. Ich wollte es nur wissen. Ich handelte immerhin selbst mir Drogen. Es war ein ehrlicher Clan. Wir fanden wie immer nichts und ich verabschiedete mich freundlich vom Clan Chef. Wir waren per du. Wir arbeiteten auch sehr eng zusammen. Er wurde von uns geschützt. Im Gegensatz dazu musste er offen und ehrlich zu mir sein. Ich ging nach Hause. 20 Minuten hatte ich noch Zeit. Ich duschte mich und zog mir danach ein Kleid an. Davor hatte ich Arbeitssachen an. Ich zwinkerte mich nach einiger Zeit vor das Lokal. Ich wartete dort auf diesen Jurij. Er kam mit einer schwarzen Limousine. Ihm fehlte es wohl nicht an Geld. Er begrüßte mich lieb und wir gingen rein. Wir bekamen einen sehr schönen Platz. Wir setzten uns und studierten beide die Karte. Ich überließ ihm die Entscheidung. Er bestellte uns einen teuren Rotwein und Rehrücken. Dieses Lokal war sowieso nicht günstig. Wollte er mir zeigen, dass er Geld hatte? Der Rotwein und das Essen kamen sehr schnell. Es verwunderte mich. Normal musste man hier schon etwas länger warten. Wir aßen gemütlich. Nach dem Essen tranken wir unseren Rotwein weiter. Wir unterhielten uns über viele Dinge. Das Thema Arbeit kam gar nicht zu Wort. Das fand ich gut. Der Rotwein ging zu neige und er zahlte. Er gab sogar noch 100€ Trinkgeld. Er bestand darauf mich nach Hause zu bringen. „Du musst mich nicht nach Hause bringen.“ „Ich möchte dich nach Hause bringen. Eine Dame bringt man nach Hause.“ „Ich kann finde auch so nach Hause.“ „Versteckt die Dame etwas?“ „Nein. Na schön. Bring mich nach Hause. Ich nannte ihm die Adresse. Er half mir in die Limousine. Ich war von so etwas kein Fan. Er nannte seinen Fahrer meine Adresse. Dieser fuhr auch sofort los. Unter der Fahrt, küsste mich Jurij. Ich wich zurück. Ich wollte nicht mit ihm rum knutschen. Danach sieht er es noch als Einladung zu noch einen Tee oder gar gleich in mein Bett. Er ließ es bleiben. Wir kamen bei mir zuhause an. Er stieg mit mir aus. „Ich würde dich gerne wieder sehen.“ „Du hast meine Nummer.“

 

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DIE KLINIK DER MISSBRAUCHTEN FRAUEN

Ich hatte einen wichtigen Termin mit einen Geschäftspartner. Es klopfte und er trat zügig ein. „Haben sie Verfolgungsangst?“, fragte ich freundlich. „Nein. Mich soll niemand sehen.“ „Was ist ihr Anliegen?“ „Meine Frau wurde entführt. Ich denke, dass sie in dieser Klinik ist.“ Er reichte mir einen Internet Artikel von einer Klinik für schwangere vergewaltigte Frauen. „Was sollte sie in dieser Klinik machen?“ „Die Klinik gehört einem verfeindeten Clan.“ „Ist ihre Frau schwanger?“ „Ja. Sie wurde nicht vergewaltigt. Ich bin der Vater des Kindes.“ „Ich kann mich gerne dort umsehen. Versprechen kann ich ihnen aber nichts.“ „Das versteh ich. Ich hoffe sie finden etwas raus.“ „Ich werde mein bestes geben.“ „Passen sie auf sich auf.“ „Wie meinen sie das?“ „Männer haben dort keinen Zutritt. Ich denke sie müssen dort alleine hin.“ „Ich bekomm das hin.“ „Auf Wiedersehen, Miss Wilkos.“ Ich nickte und er verließ mein Büro. Ich gab meinen Leuten Bescheid, dass ich in der Klinik sei. Ich wollte das sofort erledigen. Diese Klinik war in Wien. Ich zwinkerte mich dort hin. Ich betrat die Klinik und wurde sofort am Empfang aufgehalten. „Miss. Warten sie.“ „Ja bitte?“ „Wollen sie jemanden besuchen?“ „Ich wollte mit dem Chef reden.“ „Warum?“ „Nun. Ich arbeite mit vielen Frauen zusammen. Wärend eines Auftrages kann es vorkommen das etwas passiert.“ „Wollen sie jemanden hier einliefern?“ „Nein. Ich wollte mir die Klinik ansehen um diese Klinik zu empfehlen.“ „Sie kennen diese Klinik gar nicht?“ „Nur aus dem Internet. Ich bin selbst teilweise als Ärztin tätig und empfehle gerne gute Kliniken.“ „Wo Arbeiten sie Miss?“ „In der Dead Corp Akademie.“ „Das sagt mir etwas. Na gut. Da kann es vorkommen das es bei Aufträgen zu Übergriffen kommt.“ Ich zeigte ihr meinen Ausweis. Jeder Mitarbeiter hat einen Dead Corp Akademie Ausweis. „Ich werde unsere Chefärztin holen.“ „Ich will niemanden von der Arbeit abhalten.“ „Sie sollten alleine nicht rumlaufen.“ „Danke.“ Ich nahm am Eingangsbereich platz und wartete. Wenige Minuten später kam die Chefärztin und erklärte mir alles. Sie zeigte mir viele Stationen. „Was ist mit den Frauen, die es psychisch nicht ertragen?“ „Wir haben hier eine geschlossene Abteilung.“ „Verzeihen sie die Frage. Darf ich diese ansehen?“ „Natürlich. Sie dürfen nur die Patienten nicht sehen.“ „Ist in Ordnung.“ Sie führte mich durch diese Abteilung und ich sah die Gesuchte. Ich ließ mir nichts anmerken und ging wieder mit der Chefärztin in den Eingangsbereich. „Hier kommen sicher keine Männer rein?“ „Wir haben zwar Securitys aber die stehen draußen und dort bleiben sie. Hier im Haus sind nur Frauen.“ „Danke für ihre Zeit.“ „Kein Problem. Miss?“ „Wilkos.“ Sie reichte mir die Hand und ließ mich alleine stehen. Als ich mich umdrehte erschrak ich. Hinter mir standen zwei Männer. Ich schaute zum Empfang. Die Dame die dort saß ignorierte die beiden Herren. „Was suchen sie hier?“, fragte einer der Herren. „Ich hab mir die Klink angesehen.“ „Und wieso möchten sie diese Klinik ansehen?“ „Wieso dürfen hier Männer rein?“ „Weil es meine Klinik ist.“ Ich nickte und ignorierte seine Frage von vorher. „Also was suchen sie hier? Hab ich sie vorher gefragt.“ „Ich bin neugierig.“ „Sie sind weder schwanger noch vergewaltigt. Also?“ „Sie sind unfreundlich. Ich werde die Klinik meinen Patienten nicht empfehlen.“ „Ach sie sind eine Testerin. Wir haben hier ungerne fremde Leute. Egal ob Männchen oder Weibchen.“ „Herr Zoloto, sie sollten freundlicher sein.“ „Wenn man freundlich zu mir ist. Bin ich freundlich zu meinem Gegenüber.“ Ich nickte wieder. „Sie wollen sich also die Klinik ansehen?“ „Ich durfte sie bereits ansehen.“ „Das wurde mir natürlich mal wieder nicht gesagt.“ „Schlechtes Personal.“ „Personal das nicht gerne mit dem Chef spricht.“

 

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DAS KINDERPARADIES

Ich saß bei Nicolai. „Du siehst fertig aus Oney“, sagte Nicolai besorgt. „Ich habe viel Arbeit.“ „In der Unterwelt?“ „Ja.“ „Musst du Pikuja helfen?“ „Ja. Momentan sind viele Hexen schwanger. Sie müssen untersucht werden.“ „Schafft er das nicht alleine?“ „Nein. Das Problem liegt daran. Zwei sind schon weggelaufen. Ich soll sie suchen.“ „Und wo ist das Problem?“ „Es wäre ok, wenn sie nicht einen Dämon in sich tragen würden.“ „Achso.“ „Ich find die Hexen nicht.“ „Bekommt dein Vater nachwuchs?“ „Nein. Die ältesten müssen nicht. Nur die jungen.“ „Also du auch?“ „Ich bin noch nicht so weit.“ „Achso.“ „Das neue Gesetz nervt.“ „Wie lange ist es schon?“ „5 Jahre.“ „Das erklärt einiges.“ „Ich kann mich glücklich schätzen.“ „Warum?“ „Ich kann nur einmal im Jahr ein Kind bekommen. Die anderen müssen mehr schaffen.“ „Also schwanger sein. Kind werfen. Schwanger werden?“ „Ja genau.“ „Du darfst dir doch deinen Partner aussuchen oder?“ „Ich schon. Die anderen nicht.“ „Ok.“ „Die Kinder haben es gut.“ „Das glaub ich gerne. Wie kam der Meister darauf.“ „Er braucht nachkommen. Also muss jeder Dämon dafür sorgen.“ „Klappt es soweit?“ „Natürlich. Wir haben alles damit es den Kindern gut geht.“ „Willst du, dass deine noch hier blieben?“ „Eine Nacht wäre schön.“ „Warum fässt dich Armon an?“ „Ich habe keinen Mann.“ „Ich könnte dir auch Kinder machen.“ „Dich muss ich heiraten. Armon darf ich nicht heiraten.“ „Warum macht der Meister es nicht bei dir?“ „Ich weiß es nicht.“ „Ok.“ „Eigentlich sollte ich ein Mädchen bekommen.“ „Stimmt du hast nur Jungs.“ „Ein Halbdämon wäre auch was.“ „Das wäre erlaubt?“ „Ja.“ „Mit welchen Alter zählt das Gesetz?“ „Ab 200.“ „Dann haben deine Kinder noch Zeit.“ Ich nickte. Sein Telefon klingelte. Er verzog sich und redete mit jemanden. Ich verstand nicht was er sagte. „Oney. Dich sucht jemand.“ „Warum?“ „Eine Hexe verlangt nach dir.“ „Wie meinst du das?“ „Sie ist einer Klinik. Sie will nur von dir behandelt werden. Der Chef fragte ob ich dich kenne.“ „Darfst du da mit?“ „Nein. Er ist sehr nett.“ „Ok.“ Er gab mir die Adresse. Ich verabschiedete mich von ihm und zwinkerte mich vor die Klinik. Ich betrat sie nach kurzem Zögern. Ich meldete mich am Empfang. Ich wurde zu einer Hexe gebracht. Sie sah schlimm aus. „Oney. Kannst du mir helfen?“ Ich setzte mich zu ihr aufs Bett. „Warum lässt du dir hier nicht helfen?“ „Die haben keine Ahnung, was in mir wächst.“ „Warum bist du abgehauen?“ „Weil. Ach schau mich an.“ „Du hättest es mir oder Pikuja sagen können.“ „Ich weiß.“ „Du weißt hoffentlich auch, dass du zurück musst.“ „Deswegen brauch ich deine Hilfe.“ „Ich kann schauen was ich machen kann.“ „Du musst mich eh suchen oder?“ „Richtig.“ „Du siehst müde aus.“ „Bin ich auch.“ Sie nickte. „Hat dich schon jemand verarztet?“ „Nein.“ „Ich mach das. Ich weiß das Armon grausam sein kann.“ Ich verpflegte ihre Wunden. „Geht es dem Kind gut?“, fragte sie. „Soweit ich seh ja.“ „Gehen wir gemeinsam zurück?“ „Ja. Wir gehen erst zu Pikuja.“ „Ja. Meinst du der ist böse?“ „Kann ich dir nicht sagen.“ Sie nickte. Ich wurde von hinten gepackt und festgehalten. „Du hast meine Schlampe gefunden“, kam es von Armon. „Lass mich los.“ „Ich weiß, dass ich lieb sein muss.“ „Dann lass mich bitte los?“ „Wann bist du soweit?“ „Dauert noch.“ „Unser 6tes Kind. Ich freu mich darauf.“ Er biss mir in den Hals. „Es bringt dir jetzt noch nichts.“ „Ich weiß.“ „Dann lass es bitte.“ „Natürlich, wegen dir hab ich meine Schlampe zurück. Danke Süße.“ Die Hexe war ganz still. Soweit ich wusste hieß sie Susi. Armon schlug meinen Kopf gegen die Wand. „Genießen kann ich dich trotzdem schon.“ Er drückte mich auf den Boden. Er grinste die Hexe an. „Du bist später fällig“, sagte er drohend. Es hatte keinen Sinn sich gegen einen Dämon zu wehren. Er zog mir sehr genüsslich meinen String aus. Er schlug mir nochmals ins Gesicht. Ich wollte aufschreien, aber er hielt mir den Mund zu.

 

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DAVID UND DAS SCHUTZGELD

Ich saß an meiner Bar und beobachtete meine Gäste. Mein neu eröffneter Laden lief sehr gut. Ich beobachte wie zwei Herren im Anzug meinen Laden betraten. Einer von beiden rochen nach Hund. Die beiden Herren kamen direkt auf mich zu. „Sind sie David Stockenstein?“, fragte der andre Herr. Zum Glück hielt der Hund die Klappe. „Wer will das wissen?“, fragte ich. „Ein Geschäftskunde. Zumindest einer von dem sie noch nichts wissen.“ „Ich bin David Stockenstein. Ich möchte keine weiteren Geschäftskunden.“ „Da müssen wir ihnen leider die Beine brechen“, kam es fies. „Das stört mich nicht. Das wächst wieder zusammen.“ „Wir wissen was sie sind, Herr Stockenstein.“ „Dann können sie wieder gehen. Ich rieche was sie sind.“ „Nunja. Dann wissen sie sicher, dass wir mit Magie länger dafür sorgen können, das ihre Füße länger gebrochen sind.“ „Wollen sie mich etwa bedrohen?“ „Das ist wirklich eine Bedrohung. Ihre Leibwächter wurden außer Gefecht gesetzt.“ „Dann kommen sie mit in mein Büro. Dann unterhalten wir uns über unsere Geschäftsbeziehungen.“ Wir gingen zusammen ins Büro. Wir setzten uns hin. „Also. Sie haben hier ein schönes Puff genau in unseren Gebiet.“ „Ich nenne es lieber Vergnügungsbar.“ „Ja. Nichts desto trotz. Wir hätten gerne die Woche 1.000€.“ „Ich hätte das Geld sogar.“ „Dann geben sie uns das Geld.“ „Den Teufel werde ich tun.“ „Wir wissen, dass ein Stockenstein nicht kämpft. Wie wollen sie uns hindern das Geld wegzunehmen?“ „Ich habe meine Mittel und Wege.“ „Wenn sie die Akademie meinen. Die wird ihnen nicht helfen. Ich habe niemanden der Akademie in der Nähe gesehen.“ „Nunja. Ich habe trotzdem keine Angst vor ihnen. Sie sind ein Hexer mit einen Hund.“ Der Hund stand auf und packte mich. Er warf mich hart zu Boden. Der Hexer stand ebenfalls auf und trat auf mich ein. Ich wehrte mich nicht. Ein Stockenstein kämpft nicht. „Das ist langweilige. Nimm die Kohle aus dem öffnen Tresor und wir gehen.“ Der Hund befolgte stumm den Befehl. Sie wollten gehen. Meine Bürotür ging auf und eine Dame kam rein. „Irgendwie dachte ich mir, dass ihr hier seid“, sagte sie. „Wer sind sie?“, fragte der Hexer. Ich schaute auf. „Ihr nehmt jemanden aus, der unter meinen Schutz steht.“ „Ach die Akademie Tante“, kam es abschätzend. „Ich wusste, dass sich meine Geschäftsbeziehungen lohnen“, sagte ich erleichtert. „Ich bin also die Akademie Tante?“, fragte sie amüsiert. „Gehen sie weg. Wir holen uns nur unser Schutzgeld.“ Sie kicherte. „Was kichern sie da?“ Ich stand nebenbei auf und klopfte mich sauber. Schneller als ich schauen konnte lagen beide auf den Boden. „Was war das? Sie sind doch nur ein Mensch“, kam es vom Hexer. Ich setzte mich auf den Schreibtisch und sah zu. Sie beugte sich über den Hexer. Seine Augen wurden größer. Er bekam vor lauter Angst keinen Laut raus. Sie riss ihn mit einer schnellen Bewegung die Innereien raus. Den Werwolf riss sie den Kopf ab. Sie machte das alles ohne Anstrengung. „Tut mir leid für die Sauerrei. Ich lasse es von meinen Leuten säubern“, meinte sie lieb und grinste mich an. „Danke. Sie sind ganz schön schnell.“ „Das sollte ich sein.“ „Ja. Mit so einer Geschwindigkeit habe ich nicht gerechnet.“ Sie stand plötzlich vor mir. Ist sie gegangen? Sie ist doch ein Mensch oder? Sie strich mir über die Wange. „Haben sie dir weh getan?“, fragte sie zuckersüß. „Ach. Ich wurde schon so oft verprügelt, aber sie haben mir wehgetan.“ „Das tut mir leid. Eigentlich hätte jemand hier sein sollen.“ „Ja. Wo war der und sind sie nur deshalb so schnell hier her gekommen?“ „Ich habe erst vor wenigen Minuten erfahren, dass wir sie schützen. Ich habe eigentlich Urlaub, aber mein Ersatz war nicht erreichbar.“ „Dann danke ich ihnen. Kann ich sie auf was einladen?“ „Gerne.“ „Was wollen sie Vodka, Tee, Kaffee?“ „Tee und Vodka.“ „Vermischt oder einzeln.“ „Vermischt.“ „Bevor ich es vergesse. Was für einen Tee wollen sie?“

 

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DIE WETTE MIT NICOLAI

Da ich eine Wette mit Nicolai verloren hatte, durfte ich heute sein Dienstmädchen sein. Er verschwieg mir allerdings, dass er zwei Bekannte eingeladen hatte. Ich hatte ein kurzes Dienstmädchenoutfit an und servierte den drei Herren einen Tee. Die beiden hießen Jurij und Victor. Beide hatten nichts besseres zu tun als mir in den Ausschnitt zu schauen. Nicolai genoss das alles ebenfalls. „Oney, Liebes. Würdest du mir noch einen Tee bringen?“, fragte Jurij. Ich nickte und brachte ihm noch eine Tasse Tee. Als ich wegging schlug er mir sanft auf den Arsch. Ich sagte dazu nichts. Ich hatte mit Nicolai ausgemacht, dass ich nicht meckere egal was passiert. Auch Victor nutzte die Gelegenheit wenn ich vorbei ging. Entweder schlugen mir beide sanft in den Arsch oder kneiften mich in diesen. Ich nahm es den ganzen Abend kommentarlos hin. Nicolai zog mich auf seinen Schoß und küsste mich am Hals. Nebenbei fuhr er mir zwischen die Beine und fingerte mich sanft. Warum musste er das vor den anderen machen? Ich ließ mich nichts anmerken. Nicolai machte es anscheinend keinen Spaß. Er ließ mich wieder aufstehen. Nach einigen Stunden verabschiedeten sich die Beiden. Nicolai zog mich mit in seine Wohnung. Er zog mich aus und schubste mich auf sein Bett. Er zog sich selbst aus und kam über mich. Er küsste mich und wanderte mit seinen Mund weiter nach unten. Er leckte mich. Es brachte mich schnell zum Kommen. Er war darin ein Gott. Nachdem ich kam drang er in mich ein und wir hatten wunderschönen Sex. Danach kuschelten wir und schliefen ein.

Am nächsten Morgen duschten wir gemeinschaftlich und gingen angezogen zum Frühstück. Ich schaute etwas irritiert. Jurij und Victor waren auch dort. „Schade. Du trägst gar nicht mehr diese hübsche Uniform“, sagte Jurij grinsend. „Ich hab Nicolai nur einen Gefallen getan“, meinte ich lieb. Wir frühstückten zusammen und sie unterhielten sich. Ich trank meinen Tee und hörte zu. Mir wurde eine Hand auf meine Schulter gelegt. „Hi Süße.“ Ich bekam große Augen und schaute Nicolai an. Dieser zuckte mit den Schultern. „Hast du mich den gar nicht vermisst?“ Ich fand meine Stimme wieder und sagte lieb: „Doch. Natürlich hab ich dich vermisst Puka.“ „Was machst du bei Nicolai?“ „Ich bin mit Nicolai zusammen und wir planen unsere Hochzeit.“ „Achso. Hast du trotzdem Zeit für einen Tee?“ „Ich schaue das ich Zeit finde.“ Nicolai schaute mich entsetzt an. Ich zog ihn immerhin in eine Dämonenangelegenheit hinein. Puka schaute ihn an. „Stört es dich, wenn ich deine zukünftige Frau zum Tee einlade?“ „Nein. Du kannst mit Oney gerne Tee trinken.“ Puka nickte und frühstückte mit uns. Nicolai zog mich nach dem Frühstück auf die Seite und fragte erbost: „Was fällt dir ein?“ „Tut mir leid Nicolai. Es ist Puka.“ „Ich weiß nicht was er dir angetan hat, aber hör auf mich da reinzuziehen.“ „Ja. Ich werde es richtig stellen.“ „Das hoffe ich. Ich will nicht das Aiogon hier auftaucht und nach der Hochzeit frägt.“ Ich nickte und Nicolai zog mich zu sich und knutschte mit mir rum. Ich sah im Augenwinkel Puka vorbei gehen. Ach deswegen machte Nicolai das. Nach kurzer Zeit hörte er damit auf. „Also Oney. Stell es richtig. Wir sehen uns.“ „Ja. Bis dann Nicolai.“ Hinter uns stand Victor. Hatte er unser Gespräch mitbekommen? Ich denke nicht. Ich ging nochmal in Nicolais Hauptgebäude. Ich hatte meine Handtasche vergessen. Jurij war noch im Essensraum. Er drückte mich sanft an die Wand und knutschte ebenfalls mit mir rum. Wusste er etwas? Er zog mich nah zu sich und kniff mir wieder in den Arsch. „Möchtest du noch auf einen Tee mitkommen? Ich kann dich danach wieder nach Hause bringen.“ Ich zögerte. Er strich mir über die Wange. „Ich bin ein guter Freund von Nicolai. Du kannst mir ruhig vertrauen.“ „Na schön. Ich komme auf einen Tee mit.“ „Sehr schön. Mich freut es.

 

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AIOGONS HAGGIS

JURIJ:

Ich zählte meine Juwelen. Es klopfte an meiner Türe. „Herein.“ Ich erwartete keinen Besuch, deswegen war ich sehr gespannt wer mich besucht. Nicolai stand im Türstock und schaute mich fragend an. „Kom rein und setz dich.“ „Gerne.“ Nicolai setzte sich vor mich und schaute auf die Juwelen. „Jurij, du hast mir nicht gesagt, dass du am Hungertot nagst.“ „Haha. Nur weil du mit deinen Pilzen mehr Geld machst wie ich.“ „Spaß beiseite. Ich soll dir das hier geben.“ Er legte eine Postkarte auf den Tisch. Es war eine Einladung zum Essen von Aiogon mit Tochter. „Seit wann hat der eine Tochter?“ „Seit längerem.“ „Wieso will er das Essen bei sich in Schottland?“ „Er kann seine Tochter nicht alleine lassen.“ „Wieso das?“ „Sie ist erst vor kurzen gestorben und so zum Volldämon geworden.“ „Das verstehe ich. Das dürfte ähnlich sein wie wenn man als Vampir aufwacht nehme ich an.“ „Das denke ich auch.“ Wir lachten beide und ich laß die Postkarte durch wann das Essen war. „Ich tauche auf. Du auch Nicolai?“ „Wenn nicht, würde mich der alte Sack persönlich aus meinem Büro hinziehen.“ „Dann sehen wir uns Morgen bei Aiogon.“ „Natürlich. Ich nehme Vodka mit.“ „Extra viel bitte. Sonst sauft Aiogon alles weg.“ „Ich denke der hat anderes zu tun.“ „Wir werden es sehen.“ Nicolai stand auf und ging wieder. Essen bei Aiogon in Schottland. Es gibt bestimmt Haggis. Ich hasse das Zeug. Nur Aiogon wäre sicher sauer wenn ich nicht kommen würde. Ich darf sogar Victor mitnehmen. Dem erzähle ich gleich von seinem Glück. Ich ging zu seinem Büro und meinte „Victor morgen essen wir Haggis bei Aiogon.“ „Ja juhu …“ Ich lachte und ging in meine Privatwohnung. Ablenkung und Schlaf suchen.

 

Am nächsten Tag wartete ich auf Victor. Dieser kam mit einer sehr begeisterten Miene um die Ecke. „Bin bereit Boss.“ Ich nickte und wir zwinkerten uns direkt vor Aiogons Haus. Es war ein prunkvolles Anwesen. Wir gingen zur Türe und klopften. Selbst der Türklopfer war für 1617 sehr prunkvoll. Ein Sklave öffnete die Türe und als ich hineingehen wollte wurde ich von hinten übern den Haufen gelaufen. Nicolai drehte sich um und meinte: „Sorry Jurij. Ich habe dich einfach übersehen.“ Victor grinste. Er bemühte sich sichtlich nicht zu lachen. Der Sklave führte uns in den Essensaal. Selbst ein König würde hier sein Essen zu sich nehmen. Große Kristallkronleuchter, versilberter Esstisch. Das Besteck war natürlich ebenfalls aus Silber und mit Juwelen besetzt. Es saß bereits ein Gast am Tisch. Es war Puka dieser grüßte uns wie immer höflich. Wir setzten uns und warteten auf den Gastgeber. Puka nippte an seinen Tee. Unserer wurde gerade vom Sklaven gebracht und auch wir tranken diesen. Armon tauchte auf und grüßte seinen Vater Puka. „Hi Armon“, sagte ich ruhig. Dieser nickte nur sagte aber nichts, seine Augen waren blutrot. Eine bildhübsche junge Frau mit schwarzen Haaren und ebenfalls roten Augen stürmte auf Armon zu und umarmte ihn. Verdammt sind die beiden zusammen? Ich wollte sie doch an flirten, wieder keine Frau für Jurij, wie immer. Sie gab Armon einen Backenkuss, genau wie Puka und grüßte uns dann höfflich und stellte sich vor „Ich bin Oney, Aiogons Tochter.“ „Ich bin Jurij und das ist Victor.“ Sie nickte und setzte sich neben Armon.

 

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ONEYS ERSTE ERFAHRUNGEN

Vati zog mich hinter sich her. „Wir kommen zu spät“, meinte Vati streng. Er wollte zu irgendeinen Freund von ihm. Ich war das erste Mal mit Vati Oben unterwegs. „Oney. Beeil dich doch bitte. Wir werden die letzten sein.“ „Ich beeil mich doch schon.“ Er zog mich in ein Gebäude. Wir gingen direkt in den Speisesaal. Dort redete er sofort mit jemanden. „Es tut mir leid, dass wir zu spät sind.“ „Wir?“ „Meine Tochter und ich.“ „Ach stimmt da war was.“ Ich stand genau hinter Vati, man konnte mich noch nicht sehen. Ich musste heute sogar ein Kleid anziehen. Vati meinte, es macht mich hübscher. Ich stand wie erstarrt hinter Vati. Ich hatte bis jetzt mit noch keinen gesprochen. Mit Dämonen ja, aber noch mit Vampiren oder ähnlichen. Vor allem war ich sehr schüchtern. Vati wurde gefragt: „Wo ist deine Tochter?“ Vati zog mich nach vorne. Ich sagte nichts und starrte auf den Boden. „Ist deine Tochter immer so schüchtern? Da sie nicht mit mir redet.“ „Ja. Oney ist sehr schüchtern.“ „Hey Kleines. Du musst nicht so schüchtern sein.“ Ich sagte immer noch nichts. Außerdem lief ich rot an. Mich hat bis jetzt noch kein Mann angeredet. Zumindest kein Vampirmann. „Möchtest du etwas trinken Oney?“ „Einen Tee bitte“, meint ich sehr leise. „Welchen? Schwarz, grün, Holunder?“ „Grünen.“ Nicolai stand auf und meinte freundlich: „Setzt euch wärend ich den Tee hole.“ Vati und ich setzten uns hin. Nicolai kam nach kurzer Zeit zurück und stellte uns beiden einen Tee hin. „Danke“, sagte ich wieder leise. „Gern geschehen und Aiogon willst du später Vodka?“ „Zu Vodka sag ich nicht nein.“ „Hättest du nein gesagt, hätte ich gedacht du bist ein anderer Aiogon. Trink die Kleine auch?“ Er deutete auf mich. Ich sah es aus dem Ausgenwinkel. „Ich denke nicht, das sie was trinken wird.“ „Schade. Vielleicht würde sie das etwas auftauen.“ „Oney kennt noch keine andere Rasse. Sie kennt nur Dämonen.“ „Dabei sind die viel gefährlicher wie wir.“ „Ich weiß.“ Ich schaute kurz auf und ihn an. Ich hatte immer noch meine roten Augen. Ich war noch nicht so lange tot. „Was hießen rote Augen bei euch gleich wieder?“ „Bei ihr kannst du das ignorieren. Es heißt normal das wir keine gute Laune haben.“ „Und warum hat sie dann rote Augen?“ „Weil sie erst seit gestern ein toter Dämon ist.“ „Achso. Also ein ganz frisches Dämonenweibchen.“ Vati nickte. Ich starrte wieder den Tisch an. „Oney. Du kannst gerne mit mir reden. Ich beiße nicht. Zumindest keine Dämonen.“ „Du riechst so gut“, sagte ich hungrig. „Aiogon. Ihr Dämonen esst doch auch Vampire. Sag deiner Tochter das ich nicht zum Essen bin.“ „Das weiß sie.“ Vati tätschelte mich am Kopf. Es kamen wie ich aus dem Augenwinkel sah noch zwei weitere Personen in den Saal. „Nicolai. Es tut uns leid, dass wir zu spät sind.“ „Das macht nichts. Jetzt seid ihr ja da.“ Beide setzten sich uns gegenüber. „Wer ist das hübsche Mädchen?“, fragte einer der beiden. Er sprach russisch, aber ich verstand ihn. Vati lehrte mir die Sprache schon sehr früh. „Das ist Oney. Die Tochter von Aiogon.“ „Aiogon kenn ich nun auch schon länger, aber ich wusste nicht, dass er eine Tochter hat. Ich dachte immer er bekommt keine Frau ab.“ Vati knurrte leise. Ich schaute auf. „Was fällt dir ein so über meinen Vater zu reden?“, fragte ich sauer. „Oney. Nimm es ihm nicht übel.“ Ich nickte und trank meinen Tee. Die beiden Kerle tuschelten. Nach kurzer Zeit wurde ich perplex gefragt: „Du verstehst russisch?“ Ich nickte wieder. „Ich bin Jurij und das ist Victor meine rechte Hand.“ Ich sagte dazu nichts. Uns wurde Essen an den Tisch gebracht. Wir aßen alle gemütlich zusammen. Die Männer redeten über Sex und solche Sachen. Damit konnte ich nichts anfangen. Ich hatte noch nie Sex oder gar einen Kuss bekommen. „Aiogon und Oney. Ihr bleibt ja auch über Nacht oder?“ „Ja. Wir bleiben auch“, sagte Vati. Ich wollte lieber nach Hause. Ich fühlte mich etwas unwohl. „Hast du einen Freund Oney?“, fragte Jurij.

 

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DÄMONEN HABEN SPAß

Als ich zu mir kam, war ich mit den Händen an ein Bett gebunden. Ich hatte meine Augen verbunden und wusste nicht wo ich war. Was davor war wusste ich ebenfalls nicht mehr. Ich zog an den Fesseln doch sie lösten sich nicht.  Ich wurde sanft an der Brust berührt. Ich zuckte zusammen. Ich spürte wie etwas über meine Brustwarzen gestrichen wurde und das vibrieren anfing. Ich zuckte zusammen und hörte ein leises lachen. Das Ding wurde nach unten geführt und ich kniff meine Beine zusammen. Diese wurden mit Gewalt auseinander gedrückt. Mir wurde das vibrierende Ding auf den Kitzler gelegt und ich musste dabei stöhnen. Es kam einfach aus mir. Ich wollte es gar nicht.

 

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ONEYS SCHÜCHTERNE SEITE

Ich war mit Vati bei Nicolai. Er war ein guter Freund von Vati. Nicolai gehörte schon fast zu unserer Familie. Ich war noch nicht oft bei ihm und redete nicht viel mit ihm. Ich war sehr schüchtern. Wir waren bei ihm weil er ein Clanfest hatte. Das letzte Mal hatte er ein Clanjubiläum. Ich hatte nicht viel mit seinen Clan zu tun. Ich war nur bei Nicolai oder Vati. Wir gingen über Nicolais Hof. Er hatte einige Buden aufgebaut. Er wollte neue Geschäftskunden anlocken und das ging am besten mit viel Essen und eine Spielecke für Kinder. Nicolai nahm mich plötzlich an der Hand. Ich wurde rot. Dennoch ließ ich seine Hand nicht los. Ich mochte ihn. „Hast du Hunger Oney?“, fragte Nicolai lieb. „Nein. Hast du Hunger?“ „Nein.“ Ich grinste ihn lieb an. Ich schaute mich um und bemerkte das Vati weg war. Nicolai und ich gingen doch wieder rein. Kaum hatten wir das Gebäude betreten, zog er mich ruckartig nah an sich. Ich schaute ihn mit großen Augen an und er küsste mich liebevoll. „Nicolai!“, rief ein Herr der auf uns zukam. Nicolai schaute ärgerlich auf. „Ah. Jurij. Was gibt es?“ „Ich wollte wegen unseren Vertrag reden.“ „Können wir das später machen?“ „Natürlich. Du hast ein niedliches Mädchen bei dir.“ „Das ist Oney.“ Jurij nahm meine Hand und küsste diese. „Ich bin Jurij.“ „Hi“, sagte ich zögerlich. „Ist das deine Freundin Nicolai?“ „Nein. Oney ist nicht meine feste Freundin.“ Jurij nickte und verzog sich nach draußen. Nicolai schaute mich an und küsste mich wieder. Wir setzten uns an die Bar und tranken einen Tee. Nach einigen Stunden kam Jurij wieder. Er und Nicolai gingen ins Büro. Ich blieb sitzen. Ein Herr kam auf mich zu. „Ich bin Victor. Jurij sagte, ich soll auf dich aufpassen, solange Nicolai und er reden.“ „Ok. Ich brauch keinen Aufpasser.“ „Jurij macht sich sorgen um Nicolais Freundin.“ „Ich bin nicht Nicolais feste Freundin.“ Er nickte. „Willst du etwas spazieren gehen?“ Ich nickte. Es war besser als mit ihm hier rum zu sitzen. Wir gingen über den Hof. Peter und Sergej schauten zu mir. Ich kannte sie, aber ich hatte nichts mit ihnen zu tun. Sie waren so gut wie nie da. Victor zog mich plötzlich um die Ecke. Hier waren keine Leute. Ich schaute ihn erschrocken an. Er grinste mich an. Er strich mir über die Wange und drückte mich an die Wand eines Gebäudes. „Lass mich los. Du tust mir weh.“ „Ich sagte doch ich soll auf dich aufpassen. Besser gesagt, ich soll mich um dich kümmern.“ „Was soll das heißen?“ Er drückte mich fester an die Wand und küsste mich. Er hob mich nebenbei hoch. Ich versuchte ihn weg zu drücken. Ich wollte das nicht. Er ließ es nicht zu, dass ich meinen Kopf zur Seite drehte. „Jurij braucht heute einen sehr guten Vertragsabschluss.“ „Du sollst mich loslassen!“ „Pscht. Du willst doch keine Schwierigkeiten machen.“ Ich schaute auf die Seite. Uns konnte keiner sehen. Hören war möglich, aber ich hatte große Angst. „Du riechst gut, wenn du Angst hast“, sagte Victor. Er nahm mein Kinn und drehte meinen Kopf wieder zu sich. Er küsste mich wieder. Es widerte mich sehr an. Ich sah aus dem Augenwinkel Peter und Sergej. Peter stellte sich neben mich. Sergej stand hinter Victor. Victor fuhr mir mit einer Hand unter mein Kleid. „Wenn du schreist, wirst du nur mehr leiden.“ Er bemerkte weder Peter noch Sergej. Nach diesen Satz zog Sergej ihn von mir weg. Peter fing meinen Fall auf. Er sorgte dafür, dass ich nicht hinfiel. Ich war so geschockt, dass ich mich nicht bewegte und nichts sagte. Peter strich mir über die Wange. „Geht es dir gut?“, fragte er. Ich nickte vorsichtig. Sergej hatte Victor weggebracht. Peter nahm mich an der Hand. „Ich bring dich zu Nicolai.“ „Woher wusstest ihr?“, fragte ich fassungslos. „Nicolai schrieb uns vor dem Gespräch eine Nachricht. Wir sollten auf dich aufpassen.“ „Ich danke euch. Kann ich euch was Gutes tun?“ „Frag das bloß nicht Sergej.“ „Wieso?“ „Der will deinen Körper Süße.“ Ich schaute Peter fassungslos an. „Ich dachte mehr, ich kann euch ein Essen zahlen oder so.“

 

 

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