Leseprobe Flüche einer Dämonin 2



(Die exclusiven Eroticgeschichten in diesen Band. Sind keine Geschichten wie man sie von einem klassischen Eroticroman kennt. Es handelt sich um Geschichten die mehr sexuelle Handlungen enthalten. Deswegen gib es hierzu keine Leseproben! )


 

 

Nicolai und die zwei Wale

 

Da ich meinen Mann vor kurzen verloren hatte, war ich momentan sehr unglücklich. Ich kannte ihn seit 1800 und wir heirateten auch kurz danach. Kurz davor lerne ich Nicolai kennen. Dieser zog mir aber eine andere Frau vor. Es war Olga. Ich verstehe seine Entscheidung seit heute nicht, aber was soll es. Ich war glücklich mit meinen Mann. Leider hat er sich nach unseren Verlust selbst umgebracht. Wir hatten unser Kind verloren. Ich brachte es nicht übers Herz, das Kinderzimmer leer zu räumen. Wie dem auch sei. Ich hatte nun einen doppelten Verlust. Nicolai und ich waren beste Freunde und er wollte mich besuchen. Ich freute mich auf ihn, aber ich wollte die perfekte Olga nicht sehen. Nicolai meinte am Telefon nur das seine Tochter heiraten müsse und jetzt ihren Mann kennen lernen würde. Das kann ja ein Spaß werden. Ich trank meinen Tee aus und schwelgte nicht in der Vergangenheit. Ich stand auf und schwankte. Oh da war wohl doch zu viel Vodka im Tee. Ich schaffte es irgendwie in mein Bett und schlief ein. Heute kommt Nicolai zu mir. Bloß Nicolai kam nicht. Das lag wohl an seiner Frau. Ich ging in der Stadt spazieren. Dort saß er in einen Eiscafé. Was zur Hölle sitzt da bei ihm? Ein Wal der gestrandet ist? Nein zwei. Eindeutig zwei und eine kleine süße Maus. Ich ging zu ihm hin. „Hi. Ich glaube du hast mich vergessen“, meinte ich. „Meine Frau wollte noch ein Eis essen. Mein Tochter übrigens auch.“ Ich nickte und stellte mich seiner Tochter vor. Da kamen aber noch zwei auf uns zu. Einen kannte ich vom sehen. Welchen der armen hübschen Männer trifft es wohl? Ich setzte mich neben Nicolai und löste ihn ab, der Kleinen Eis zu geben. Die anderen zwei stellten sich auch vor. Einer war Alex. Das Opfer von Nicolai und der andere war Taran. Der hier Urlaub machte wegen der Hochzeit. Die Kleine wurde auch langsam dick. Ich sollte ihr was Gesundes kochen. „Mag die Kleine Gemüse?“ „Leider nein“, kam es von Nicolai ganz leise. Meins wird sie lieben. „Ich koch ihr was leckeres“, meinte ich leise zurück. Ich sollte mit ihr auf den Spielplatz gehen. Dann konnte sie bisschen rumlaufen. „Darf ich mit ihr auf den Spielplatz, da hinten?“ Ich deute auf diesen. „Ich komm mit“, meinte er. Flucht vor Frau und Tochter. Ich verstand ihn. Wir gingen auf den Spielplatz. Dort spielte ich mit der Kleinen. Armes Ding. „Was machst du nur?“, fragte ich Nicolai. Das schockte mich schon. „Meine Frau war mal dünn.“ „Hat sie Butter gefressen?“ „Nein. Nur die ganze Zeit gegessen und keine Sport mehr gemacht.“ „Oh.“ Die Kleine war völlig fertig. Also bauten wir eine Sandburg zu dritt. „Hast du eine Ahnung wie ich meine Frau und meine Tochter wieder dünner bekomme?“ „Deine Frau da hilft nur noch Notschlachten. Die braucht fast 3 Stühle. Deine Tochter bekomm ich hin.“ „Ich hoffe, dass man meine Frau auch noch hinbekommt. Ohne Notschlachten.“ „Du liebst sie wirklich?“ Ich stand auf und hetzte die Kleine durch den Spielplatz. Danach alberte ich mit Nicolai rum, weil er mich kitzelte. Nach einiger Zeit gingen wir wieder zu den anderen. „Also. Kommst du heute zum Essen? Du kannst auch Frau und Kinder mitnehmen.“ Wen blicke töten würde wäre ich tot. Alex sah irgendwie Hilfesuchend zu mir und Taran. Ich verstand ihn. Der Blob hing an ihm. Nicolai nickte. Ich schaute die anderen Zwei an. „Ihr könnt auch kommen. Nicolai weiß wo ich wohne.“ „Ja ok“, kam es von beiden. „So in einer Stunde ca.?“ Ich verschwand und ging einkaufen. Fisch und Gemüse. Zuhause machte ich mich daran zu kochen. Es klingelte nach kurzer Zeit. Sie waren alle zu früh. Ich ließ sie rein und ins Wohnzimmer oder Esszimmer. Ich hätte eine Bank aufstellen sollen. Ich ging wieder in die Küche. Alex kam zu mir. „Hilf mir.“ „Willst du mit kochen? So hast du bisschen Ruhe.“ Er nickte. Ich machte nebenbei Tee, da er nun das Essen machte und ich nicht wirklich durfte. Ich rauchte eine. „Die will dich doch nur, weil du kochen kannst.“ Ich fand das ganze lustig und grinste ihn an. „Haha.“ „Ich find das ja schon lustig.“ „Ich hätte mir vorgestellt, dass Nicolais Tochter hübscher wäre.“ „Nein. Es ist ein Blob.“ „Grün anmalen und als Filmmonster verkaufen.“ Ich musste lachen. Eigentlich waren wir gemein. Wir servierten das Essen und die Beschwerde war zu viel Gemüse. Außerdem zu wenig Fleisch. Die Kleine fütterte ich. Ich wusste doch das die Gemüse isst. Ich bring das jedem Kind bei, wenn es sein muss. Ich liebe Kinder. Olga verpisste sich. Sie suchte sich eine Burgerkette. „Also Nicolai. Hoffnungsloser Fall.“ Die Tochter blieb und die Kleine kuschelte mit mir. Ich sollte sie vielleicht ins Kinderzimmer zum schlafen bringen. „Ich bin müde“, sagte die Kleine gähend. „Sag mal. Wo schlaft ihr eigentlich?“ „Keine Ahnung.“ „Gut, dann hier.“ Ich brachte die Kleine hoch. Hoffentlich überlebt das mein Bett, wenn seine Frau hier schläft. Ich ging nach unten. Der Blob klebte wieder an Alex. „Warum tust du ihm das an?“ „Wegen den Friedensvertrag und ich hoffe, dass Alex sie dünn bekommt.“ Er zeigte mir altes Foto seiner Frau.  „Ach du meine Güte. Wie kannst du eigentlich jetzt noch.“ Ich unterbrach mich selbst. Ich wollte es eigentlich gar nicht wissen. „Gar nicht.“ „Wie hältst du das aus? Ach egal.“ „Ich geb ihr einfach was zu Essen. So lässt sie mich in Ruhe.“ „Ok. Ich geh trainieren.“ Ich tippte seine Tochter Susi an. „Du kommst mit.“ „Nein. Ich will bei Alex bleiben.“ „Der läuft nicht weg.“ „Doch.“ Ich packte sie und zog sie hoch. Wenn das nachgibt und die auf mich drauffällt bin ich tot. Sie ging nach kurzem zögern doch noch freiwillig mit und ich zeigte ihr den Raum. „Ich will eigentlich gar nicht so dick sein.“ „Na dann hopp. Mach mit Sport.“ „Trainieren ist aber so anstrengend.“ „Klar. Such es dir aus. Entweder läufst du neben mir oder ich jag dich durch die ganze Stadt. Ich hab eh Hunger.“ Ich schaute sie mit schwarzen Augen an. „Ok. Ich trainiere.“ „Brav.“ Ich lief neben ihr. Sie kippt gleich um. „Los komm. Noch zwei Kilometer. Dann kannst aufhören.“ Sie machte auch mit. Ein Wunder das, das mein Laufband aushielt. Es knackst ganz schön. „Um schlank zu sein muss man so viel Sport machen?“ „Ja muss man oder willst du so enden wie deine Mutter?“ „Nein, aber ich habe Hunger und geh zu ihr.“ „Ja mach das. Guten Hunger und erzähl mir nie wieder, dass du dünn sein willst.“ Ich ging duschen. Uneinsichtiges Mädchen. Ich zog mir meinen Bademantel über und ging in die Küche. Ich wollte Tee. Irgendwas hatte ich vergessen. Wo waren eigentlich die Herren hin? Ich erschrak. Verdammt, die waren in der Küche und ich lauf hier halb nackt rum. Egal, Olga war nicht da. Die tötet mich noch irgendwann. „Herrenrunde?“, fragte ich. „Äh ja. Wir diskutieren“, kam es von Taran. „Über was?“ „Darüber warum die Tochter von Nicolai so fett ist.“ „Ach. Über den Blob?“ „Genau.“ „Nicolai warum? Die ist uneinsichtig. Die wäre fast beim Laufen gestorben.“ Ich setzte mich zu ihnen. Mir war egal, ob ich fast nichts anhatte. Ich lief sonst nackt durchs Haus. „Sie hat einfach immer mit ihrer Mutter mitgegessen.“ „Ja und du hast nichts zu sagen oder wie?“ „Richtig. Sie meinte, sie weiß genau was richtig ist für ihre Tochter.“ „Ich sollte den Kühlschrank abschließen.“ „Richtig und zwar 50 mal.“ „Ich hoffe dennoch die futtern mir meinen Pudding nicht weg.“ „Wenn sie nicht in den Kühlschrank kommt, dann nicht.“ „Ich räum ihn in den Keller.“ „Jap. Da wird sie ihn nicht finden. Sie hat Angst vor Kellern.“ „Ähm ja. Ist auch furchtbar. Da hängen sogar Leichen und man hört Leute schreien.“ „Das ist auch in deinen Keller normal Oney.“ „Stimmt. Übrigens da ist auch der Vodka, der Wein und ich glaube ein Whiskey.“ „Hab ich da was von Whiskey gehört?“, fragte Taran. „Ja willst du ihn haben?“ „Wenn du ihn mir geben willst ja. Ist es ein Single Malt? Bitte lass es ein Single Malt sein.“ Ich holte ihn aus den Keller. Er war staubig. Wie alt war der? Ich machte die Flasche sauber und gab sie ihm. „Hey ein 35 Jahre alter Single Malt. Ich hab dich echt gern, auch wenn ich dich gar nicht kenne.“ „Naja. Ich bin immer noch Oney“, sagte ich grinsend und schaute zu Alex. „Willst du auch was trinken?“ „Ja Schnaps der mich tötet.“ „Ist leider aus.“ „Verdammt. Dann Tee.“ „Welchen?“ „Schwarzen.“ Ich machte Tee. „Mit Rum oder Zucker oder was weiß ich?“ „Rum.“ Ich schaute nach oben. Wo hatte ich den Rum hingestellt? Ich sah ihn auf den Schrank. Ich musste hoch klettern. Ich war zu klein. Also kletterte ich die Küchenzeile hoch und holte den Rum. Warum stand der da oben? Hab ich den in Rausch da hingestellt? Ich sprang von der Küchenzeile und gab ihn Alex. Ich knufft Nicolai. „Was ist los?“ „Ich will meine Frau wie früher.“ „Das ist unmöglich. Das weißt du.“  „Aber, ich will, dass sie so eine Figur hat wie du. Sie hatte mal so eine.“ „Tja. Jetzt kann sie Gegner schneller töten und ich glaube nicht das die das Fressen aufgeben wird.“ „Ich weiß doch nicht mal warum sie frisst.“ „Naja. Ich kann es mir denken. Sie hat einen Mann. Warum soll man da hübsch aussehen?“ Ich grinste. „Ja wahrscheinlich ist es das.“ „Ich sollte sie umbringen lassen.“ „Hoffentlich rollt die dann nicht.“ „Der war gemein.“ „Sorry.“ Ich strich Nicolai über die Wange. „Ich hab sie mal geliebt. Ich lieb sie immer noch, aber sie ist fett.“ „Fett ist auch noch lieb gesagt.“ Ich rauchte eine und holte den Vodka. Außerdem holte ich einen Schokopudding. Diesen aß ich nebenbei. Der ganze Kühlschrank war voll damit. „Du solltest den Kühlschrank gut absperren“, meinte Nicolai nebenbei. „Hey niemand frisst mir meinen Pudding weg. Ohne zu sterben.“ „So wäre sie wenigstens tot.“ „Ach Nicolai.“ „Hey. Meine Tochter will ich behalten. Auf meine Frau könnte ich gut verzichten.“ „Wie teilt ihr eigentlich die Zimmer auf?“ „Keine Ahnung. Ich werde mit meiner Frau zusammen im Bett liegen. Wenn das den möglich ist. Wir haben zuhause ein extra breites.“ „Ich bin froh wenn das Bett danach noch lebt.“ „Keine Sorge. Ich werde keinen Sex haben. Das weist du ja.“ „Geht ja eh nicht.“ Und selbst wen ich will gar nicht wissen wie. „Aber meine Tochter bekommen wir noch schlank.“ „Das glaube ich auch und wenn ich sie Hungern lassen muss.“ „Ja Hungern lassen wäre eine tolle Idee.“ „Ich hab nur gute Ideen.“ „Ja Oney. Du hast nur gute Ideen. Ist klar.“ „Hey.“ Ich trank meinen Vodka. „Das war mein vollkommener Ernst“, kam es zynisch. „Tzzz.“ „Aber, wo könnten wir meine Tochter hin sperren, dass sie nicht dauernd frisst?“ „Da fallen mir zwei Orte ein und wenn du nachdenkst müssten sie dir auch einfallen.“ „Welcher? Mir fällst gar nichts mehr ein, was meine Tochter angeht.“ „Such es dir aus. Im Keller hier oder in die Akademie.“ „Akademie. So lernst sie wenigstens noch irgendwas.“ „Ja. Ich lass sie am Sportunterricht teilnehmen. Denn ich nicht habe.“ „Also privater Sportunterricht bei dir?“ „Ja genau. Mach ich nur weil ich lieb bin und mir Alex leid tut.“ „Danke Oney“, sagte Alex. „Hey. Mormal könntest du das auch machen. Die klebt eh an dir.“ „Ja, aber sie hört nicht auf mich.“ „Ich weiß. Würde ich auch nicht.“ „Warum hört keiner auf mich? Bin ich so ein Arsch?“ „Nein. Zu knuddlig.“ „Ich bin also knuddlig. Das find ich total toll.“ „Also viel Spaß euch noch. Ich geh jetzt.“ „Ok.“ Ich stand auf und ging nach oben. Nun konnte ich in ruhe saufen. Das macht die Situation vielleicht besser. Ich ging erst baden. Ich trank dort was. Danach legte ich mich ins Bett und schaute mir einen Film an. Während des Filmes trank weiter. Oh ja so war alles schon viel schöner. Ich entschloss mich doch nochmal in die Küche zu gehen. Pudding essen und Blut holen. Nüchtern ging das besser. Angezogen war ich so halb. In der Küche ging ich zielstrebig auf den Kühlschrank zu. Pudding und Blut. Nüchtern war das echt leichter. Löffel? Wo waren meine Löffel? „Oney solltest du den Bademantel nicht eigentlich zu machen?“, fragte Nicolai. „Ach lass sie doch.“ „Hey. Ich lauf normal nackt rum. Also sei leise. Ich muss meine Löffel suchen.“ „Die andere Schublade Oney.“ „Danke Nicolai.“ Was wollte ich noch? Ach egal. Für was brauch ich den Löffel? Ach ja für den Pudding. „Du solltest vielleicht weniger trinken oder mehr kommt drauf an.“ „Hey mehr ist nie falsch.“ Die Drei lachten. Ich werde Vati hirnlos. Was wollte ich jetzt? „Du wolltest glaube ich Pudding essen.“ „Ja Pudding. Sex wäre besser. Der macht nicht fett.“ Ich ging wieder. Was rede ich da eigentlich? Taran rief mir nach: „Gegen Sex hätte ich auch nichts.“ Ich sollte doch die Klappe halten. Susi erschreckte mich zu Tode…

 

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Tarans innerer Dämon

 

Ich hatte endlich diesen bescheuerten Ring, den der Meister wollte. Er war sehr hübsch. Hoffentlich war es der richtige. Es wird schon der richtige sein. Ich zwinkerte mich sofort zum Meister. Ich gab ihm den Ring. Er schaute sich den Ring an. „Das ist der falsche Oney.“ „Aber, das war deine Beschreibung.“ „Du enttäuscht mich. Ich dachte du wärst besser.“ „Dann hol ich dir den richtigen.“ „Nein. Das macht jemand anderes. Du bekommst als Strafe eine Woche Magieentzug.“ „Was heißt das genau?“ „Du kannst dir Sachen noch herholen, aber sonst nichts.“ „Ich hab verstanden Meister.“ „Dann geh wieder. Ich hole dich sollte ich dich brauchen.“ Ich zwinkerte mich weg. Ab jetzt konnte ich mich nicht mehr zwinkern. Es nervte mich jetzt schon. Ich ging nach Hause. Zum Glück war es nicht weit. Zuhause angekommen ruhte ich mich bei einer Tasse Tee im Wohnzimmer aus. In Nicolais Wohnung zu kommen war wirklich nicht leicht. Er wird hoffentlich niemals darauf kommen das ich es war. Immerhin hatte ich alle Kameras ausgeschalten. Da es spät war ging ich ins Bett. Dort grübelte ich noch weiter nach. Eine Woche ohne Magie, das wird hart. Es war aber machbar. Immerhin konnte ich wirklich gut mit dem Schwert umgehen. Nach einiger Zeit schlief ich ein.

 Am nächsten Morgen ging ich jagen. Ich hatte schrecklichen Hunger und kein Blut mehr zuhause. Ich fing mir einen Menschen auf den Friedhof. Etwas weiter weg sah ich Nicolai. Er sah aus als würde er was suchen. Wusste er doch, dass ich es war? Hoffentlich nicht. Ich ging weiter weg. Sicher war sicher. Plötzlich packte mich jemand von hinten. Das war sehr unerwartet und unfair. Ich versuchte loszukommen. Es gelang mir nur leider nicht. Dieser jemand räusperte sich und sagte abschätzend: „Du wirst gesucht.“ „Wegen was?“, fragte ich unschuldig. „Irgendein Ring wurde geklaut.“ „Ich weiß nichts von irgendeinen Ring und jetzt lass los!“ „Ja und warum wurden wir dann von Nicolai zu dir geschickt?“ „Vielleicht ist ihm langweilig. Was weiß ich?“ „Nicolai!“, rief er. Ich versuchte erneut los zukommen. Nicolai kam sofort zu uns und sagte streng: „Du kommst mit.“ „Wegen was?“ „Du hast einen Ring geklaut, der mir gehört.“ „Ich hab gar nichts.“ „Meine Kameras haben dich gefilmt.“ Wie viele Kameras hatte er? „Ich war gestern aber hier.“ Nicolai zog sein Smartphone heraus und zeigte mir ein Video. Auf diesen Video war ich zusehen, wie ich den Ring klaute. Ich sagte nichts mehr. Ich wurde zu ihm gebracht und in eine Zelle gesperrt. Nicolai kam nach etlicher Zeit in die Zelle und fragte: „Warum hast du diesen Ring geklaut?“ „Weil ich ihn brauchte.“ „Und warum brauchtest du ihn?“ „Weil es so ist.“ „Wenn du mir eine logische Antwort gibst, lass ich dich vielleicht sogar gehen.“ „Ich darf es nicht sagen.“ „Aja. Du wirst übrigens so lange hier bleiben, bis du mir sagst wieso.“ „Ich brauchte den Ring eben.“ „Natürlich.“ „Es war eh der falsche.“ „Tja.“ „Jetzt lass mich raus. Bitte.“ „Nein.“ „Ich hab dir gesagt warum.“ „Ich glaube nicht, dass es der wahre Grund war.“ „Na schön. Der Meister wollte ihn.“ „Was will er mit einen alten verdammten Ring, der nicht echt ist?“ „Damit nichts. Wie gesagt, ich habe den falschen gebracht.“ „Tja. Dann sag mir was an diesen Ring so besonders ist. Am echten natürlich.“ „Das weiß ich nicht.“ „Hmm. Willst du irgendetwas? Ich lass dich noch bis morgen hier drin.“ „Ich will raus.“ „Tja. Das darfst du aber nicht.“ Ich sagte nichts mehr dazu. „Sag mal. Vergiss es. Wäre eine doofe Frage. Vergiss es.“ Er ging Kopfschüttelnd und verschloß wieder die Zelle. Ich ging in das kleine Bad. Ich fühlte mich beobachtet. Ich setzte mich auf den Boden und schmollte. Schlimmer kann es nicht mehr werden. „Oney was versteckst du dich im Bad?“, kam es durch eine Sprechanlange. „Vielleicht versuche ich mich auch zu ertränken.“ „Das wäre schlecht. Ich höre es zwar, aber ich sehe es nicht.“ Ich knurrte. Ich war angepisst. „Ahja. Knurr nur.“ Ich blieb sitzen und schmollte weiter. „Was machst du? Schmollen?“ Ich gab ihm keine Antwort. Es war mir zu blöd. „Ach Oney. Komm da wieder raus, sonst muss ich reinkommen.“ „Lass mich in Ruhe!“ „Oney sei eine liebe Dame.“ Ich sagte dazu wieder nichts. Irgendjemand anders kam rein. „Oney warum schmollst du und warum muss ich jetzt reinkommen?“ „Euch ist doch langweilig oder?“ „Mir nicht, aber Nicolai meinte, ich soll nach dir sehen. Er will nicht.“ „Du kannst auch wieder gehen.“ „Nein. Nicolai will seinen Ring wieder haben. Dann darfst du gehen.“ „Das ist nicht möglich.“ „Wieso nicht?“ „Der Ring existiert nicht mehr.“ „Der Meister hatte ihn oder? Warum vernichtet er den Ring?“ „Keine Ahnung.“ „Ok. Brauchst du irgendwas?“ „Meine Ruhe.“ „Damit kann ich leider nicht dienen. Außer du würdest versuchen das du irgendwie den Ring auftreiben könntest.“ „Der existiert aber nicht mehr.“ „Tja. Dann musst du einen ähnlichen besorgen. So können wir dich gehen lassen. Sonst schnappen wir uns den wieder. Nicolai hätte auch noch eine andere Idee wie du ihm zahlen könntest, aber ich glaube die passt dir nicht so.“ „Wie soll ich hier drin einen ähnlichen Ring besorgen?“ „Du durftest dafür natürlich gehen, aber du würdest verfolgt werden.“ „Dann besorg ich ihm eben einen anderen Ring.“ „Siehst du. Dann mach das. Mit Sex würde er sich auch bezahlen lassen. Nur mal so.“ „Darf ich jetzt raus?“ „Achso. Auf den zweiten Deal würdest du nicht eingehen.“ Er schaute fragend. Ich gab keine Antwort. Er zwinkerte mich ohne ein weiteres Wort zu verlieren zu Nicolai. Wieso das jetzt? Er verschwand sofort wieder und Nicolai schaute mich an. „Ach willst du doch Sex mit mir haben?“ „Nein.“ Wir fingen eine Diskusion an und nach einiger Zeit wurde es mir zu dumm und ich küsste ihn. Soll er doch haben was er will. Er zog mich zu sich und zwinkerte uns in ein Schlafzimmer. Wenigstens hatte er Anstand und wollte Sex in einem Bett. Er küsste mich nochmals und biss mich leicht, was mich antörnte. Hoffentlich bemerkt er das nicht. Er fing an mich auszuziehen und ich machte es ihn gleich. Er sah nicht schlecht aus, auch wenn er für meine Verhältnisse zuviele Muskeln hatte. Er stieß mich sanft aufs Bett. Er küsste mich am ganzen Körper und verwöhnte mit der Zunge erst meine Nippel. Er ging weiter nach unten und leckte mich. Das konnter verdammt gut. So gut konnte das noch keiner. Es überweltigte mich und ich hatte einen starken Orgasmus. Ohne weitere Worte zu verlieren drang er danach in mich ein und nahm mich durch. Wir kamen nach etlichen Stunden gleichzeitig. Hätte ich eher gewusst, dass er so gut im Bett war, wäre ich ohne Diskusion mit ihm ins Bett gegangen. Sogar freudig und nicht so halb gezwungen. Es gab sogar noch 2 weitere Runden und danach redeten wir länger. Es war schon sehr seltsam. Er brachte mich einen Tee, das war mehr als ich erwartet hatte.

Ich blieb die nächsten Tage  weiterhin bei ihm. Er war ein netter Kerl. Wir hatten auch sehr oft noch Sex. Er war einfach zu gut. Er wirkte nur seltsam als ich nach dem süßen Vampir fragte der mich hergezwinkert hatte. Dieser Frage wer das sei, wich er gekonnt aus. Als ich wieder heim wollte hielt mich ein anderer Kerl auf. Ich wollte eigentlich nur zu Nicolai und tschüss sagen. Mit diesem anderen Kerl unterhielt ich mich. Es war ein dürrer, aber athletischer Kerl. Sergej hieß er. Nach einiger Zeit fragte er: „Darf man dich auf einen Tee einladen?“ „Gerne irgendwann. Ich melde mich sobald ich Zeit habe.“ Mit diesen Worten ging ich zu Nicolai und verabschiedete mich mit einem Kuss. In Salzburg angekommen regelte ich einiges in meiner Akademie und versuchte etwas über den süßen Vampir herauszufinden. Leider war alles vergebens. Schade ihn würde ich gerne besser kennenlernen.

Ich dachte noch eine ganze Woche über diesen hübschen Vampir nach, aber auch an Nicolai. Ihn sollte ich wieder besuchen. Genau das machtee ich. Ich zwinkerte mich wieder zu Nicolai. Diesmal stand ich hinter ihm. „Verdammter Mist Oney“, meinte Nicolai. „Tschuldigung.“ „Erschreck den armen alten Mann doch nicht so“, meinte dieser süße Vampir, den ich die letze Woche suchte. „Ach ja. Oney das ist Taran. Taran das ist Oney“, stellte uns Nicolai vor. Taran grüßte mich mit einen Handkuss. Das hatte ich auch schon lange nicht mehr erlebt. Er schaute mich an. „Verwundert?“ „Ein bisschen.“ „Naja. Ich bin noch ein Gentleman der alten Stunde.“ „Achso.“ „Übrigens sorry, dass ich dich damals festgehalten habe.“ „Passt schon.“ „Gut. Du wirktest damals wie eine einfache billige Diebin.“ „Aja.“ „Ich hasse Diebe.“ „Blöde Frage. Bekomm ich deinen Ring?“ „Wieso? Den hab ich erst vor einen Monat bei einen verfeindeten Clan gefunden.“ „Weil ich was gut machen muss.“ „Ok hier.“ Ich spürte die Macht in dem Ring. Er gab mir den Ring. Ich nahm den Ring entgegen. Der Ring stieß mich von sich weg. Ich schlug brutal gegen die Wand.  Der Ring war zu sehr gesegnet als das ich ihn anfassen könnte. Ich war normal imun gegen heilige Gegenstände oder heiligen Boden. „Au“, sagte ich schmerzverzehert. Der Aufprall an der Wand war nicht so gut gewesen. „Ähm Oney“, meinte Nicolai. „Was kann der Ring eigentlich?“, fragte Taran. „Mir wehtun.“ „Ahja. Also ist er extrem gesegnet.“ „Richtig.“ „Gut und was hattest du ursprünglich mit den Ring vor?“ „Ihn zum Meister bringen.“ „Wie willst du das machen, wenn du ihn nicht anfassen kannst?“, fragte Nicolai. „Ah. Da war das Original.“ Vati tauchte auf und machte den selben Fehler wie ich. Er fasste den Ring an. Nur wie man sah hatte er mehr Schmerzen als ich. Ich kicherte. „Du kleine miese. Ach vergiss es“, sagte Vati. Ihm fiel wohl ein, dass ich eigentich seine Tochter war und nicht eine daher gelaufene Hexe. „Was passiert dir wenn du es nicht schaffst?“, fragte ich. „Ich muss in die Zelle für ein paar Jahre.“ Nicolai lachte und flüsterte mir ins Ohr: „Sorge dafür, das er es nicht schafft. Dann ist er endlich weg.“ „Davon hab ich nichts.“ „Ich weiß, aber alle andere.“ „Ok.“ Ich  nahm wieder den Ring an mich. Ich rechnete damit, dass ich gleich wieder bekanntschaft mit der Wand machte. Es passierte nichts der gleichen und ich sagte sehr leise: „Au.“ Der Ring brannte sich in meine Hand. Ich zwinkerte mich zum Meister und ließ den Ring vor ihm fallen. Der Meister schaute den Ring an und lobte mich. Ich zwinkerte mich wieder zurück. „So und jetzt will ich, dass warum ich eigentlich hier war.“ „und das wäre?“, fragte Taran und Nicolai gleichzeitig. „Einen Tee und ein nettes Gespräch.“ Nicolai brachte uns Tee und wir setzten uns hin und redeten. Ich schaute mir meine Hand an. Sie  schmerze ziemlich. Ich hatte dort den Abdruck des Ringes. Das dachte ich mir vorher schon. Immerhin brannte sich der Rind in meine Hand. Taran nahm meine Hand und schaute sie an. „Das sieht aber nicht gut aus Oney.“ „Ich weiß.“ Nicolai reichte mir einen Pilz. Ich aß sofort den Pilz und fing zu kichern an. Der Pilz nahm mir ebenfalls die Schmerzen. „Soll dich jemand nach Hause bringen Oney?“, fragte Nicolai. ich kicherte wieder. „Taran bring sie nach Hause.“ „Wir gehen in ein Haus im Wald“, meinte ich. „Ok“ Er nahm mich an der Hand und zwinkerte und  vor mein Haus. Ob das Zufall war oder ob er wusste wo ich wohnte war mir in den Moment sehr egal. „Uii, mein Haus.“ Er schaute mich an als hätte ich nicht mehr alle Tasse im Schrank. „Schafst du es alleine?“ „Ja. Ich schaffe es sogar ins Bett.“ „Gut. Ich werde dich jetzt alleine lassen.“ „Du bist sehr süß.“ Ich umarmte ihn. „Hilfe.“ „Warum bist du so gemein zu mir?“ „Sorry. Mich hat noch nie eine Dämonin umarmt. Das hat mich geschockt.“ Ich küsste ihn zärtlich. Er erwiderte zwar den Kuss, aber schaute mich verwirrt an. „Was ist los?“ Ich kicherte. „Du musst bedenken, eine Dämonin küsst mich plötzlich und knuddelt mich.“ Vati tauchte vor mir auf und brach mir so das Genick. Ich wachte in einen Bett auf. Jemand saß neben mir. Ich war in meinem Bett. Das dachte ich zumindest. Immerhin roch ich das Taran neben mir war. „Nun war der Pilz umsonst“, meinte ich….

 

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Abgeharktes Spiel

 

Mein heutiger Auftrag war irgenwie langweilig und bescheuert. Ich musste Hexen und Vampire töten. Es wurden immer mehr. Dieser Clan und dieser Zirkel hatten sich anscheinend zusammengeschlossen. Ich fragte mich immer wieder aus welchen Erdlöchern die rauskrochen. Als ich dabei war einen Vampir zu Köpfen, hörte ich Vatis Stimme in meinem Kopf. Er beschwor mich und seine Stimme halte extrem. Er könnte mich auch leiser rufen. Er meinte: „Nimm dir einen Wintermantel mit.“ Das fand ich nicht lustig. Ich stand Barfuß im Wald. Da ich abgelenkt war entwischte mir der Vampir und eine Hexe erwischte mich am Arm mit einem Dolch. Dieser steckte in meinen Arm. Vati stresste mich immer weiter. Ich entschied mich doch Vatis Ruf zu folgen. Wie ich merkte war es sau kalt und ich hatte ausversehen eine blonde Hexe mitgenommen. Wann hatte ich die gepackt? Die Hexe brach genau in diesen Moment neben mir zusammen. Das war irgendwie ganz niedlich. „Was willst du?“, fragte ich angepisst. „Mit dir was trinken.“ „In Russland?“ Das war nur grob geschätzt. Ich dachte es mir nur wegen dem Schnee und der Kälte. Als ich mich umschaute bemerkte ich noch zwei Kerle. Diese unterhielten sich. Vati schaute mich abwartend an. Danach fiel sein Blick auf meine nackten Füße. „ Ich hab doch gesagt, nimm einen Mantel mit.“ „Sehr witzig.“ Erst jetzt fiel mir der Dolch in meinen Arm wieder ein. Diesen zog ich mir sofort raus und schaute ihn mir genauer an. Er war sehr hübsch. Er hatte einen blutroten Griff auf dem ein Pentagramm war. Vati riss mich aus meinen Gedanken mit seiner Frage: „Ist die Hexe für mich?“ „Ähm. Wenn du sie willst, nimm.“ Ich schob sie mit meinem Fuß zu ihm rüber. „Warum hast du so kurze Sachen an?“, fragte mich ein größerer muskulöser Vampir. Das war einer der beiden Kerle die hier ebenfalls standen. „Weil ich vor einigen Minuten noch im Wald von Salzburg war.“ Vati schaute mich an. „Was ist?“, fragte ich genervt. „Hast du Geld dabei?“ „Du willst mich jetzt verarschen oder?“ „Nein warum? Ich brauch Geld.“ „Dann besorg dir Geld.“ „Das mach ich doch gerade eben.“ Ich knurrte ihn an. Daraufhin meinte er: „Hey Nicolai. Ich könnte sie dir da lassen.“ Ich machte mir währenddessen eine Kippe an. Genau da meinte dieser Nicolai zu mir: „Du hast Kippen dabei, aber keine Geld.“ „Kippen, Handy und ich glaube Opium.“ Mir war richtig kalt und ich wollte nur wieder nach Hause. Dort war es wenigstens warm oder zumindest nach drinnen. „Was ist das für ein Handy und wie viel Opium?“ „Das ist mein Handy und das Opium kannst du gerne haben.“ Ich griff in meinen BH und zog ein kleines Tütchen mit Opium raus. Ich gab es ihm. „Das ist viel zu wenig. Aiogon warum zahlst du deine Schulden nicht selbst?“ „Sie ist dafür zuständig.“ „Was bin ich?“, fragte ich entsetz. „Mein Geldbeutel.“ „Du hast ja auch nichts. Armer Dämon.“ Ich ging Telefonieren. Jemand soll mich beschwören und zwar sofort. Was denkt er eigentlich? Das ich auf einen Auftrag Geld dabei habe? Ich sollte ihn töten. Zumindest irgendwann mal. Ich hörte wieder eine Stimme in meinen Kopf. Diese war von einen Angestellten von mir. Ich folgte diesen Ruf und war nun endlich wieder in der Akademie, aber Vati rief mich schon wieder. Der soll sich ins Knie ficken und mich in Ruhe lassen. Ich holte meine Geldkarte, einen Mantel und meine Schuhe. Als ich alles anhatte und die Geldkarte in meine Manteltasche gesteckt hatte, folgte ich zwangsweiße den Ruf von Vati. Wenn mich ein Dämon beschwört muss ich folgen ob ich will oder nicht. Einer Hexe konnte ich mich wiedersetzten. Nun stand ich wieder in Russland. Wenigstens mit Mantel und Schuhe. Da war es nicht mehr ganz so kalt. „Du sollst nicht abhauen.“ Er gab mir eine kräftige Ohrfeige und hielt mich am Arm fest. Ich hielt mir meine die Wange. Das hatte ich nun davon, das ich Geld holen wollte. „Lass das“, meinte ich böse. „Warum quälst du sie so?“, fragte Nicolai „Weil ich es kann.“ „Irgendwann stirbst du im Schlaf.“ „Dann wach ich wieder auf Prinzessin.“ „Das ist das schlimme.“ Da ich endlich wieder nach Hause wollte suchte ich meine Geldkarte. Die hatte ich doch vorher noch in meiner Manteltasche. Wo ist sie nun hin? Nicolai wandte sich wieder Vati zu:  „Ich hätte gerne mein Geld Aiogon.“ Nach diesen Satz schaute Nicolai mich an. „Hast du wenigstens Geld mitgenommen oder nur was zum Anziehen?“ Genau jetzt fand ich meine Karte. „Wie viel Geld eigentlich?“, fragte ich. Das musste ich ja wissen. „Seit wann hast du deine Rechnungen nicht mehr gezahlt alter Mann?“  „Seit ein paar Jahren.“ „Sagen wir 380 tausend.“ „Bist du wahnsinnig?“, fragte ich Vati. Doch er antwortete mir nicht, sondernd grinste mich an. „Hey. Der alte Mann hat Jahrelang nicht mehr gezahlt“, kam es wieder von Nicolai. „Schön.“ „Willst du einen Pilz Prinzessin?“ „Fick dich ins Knie. Ich will keinen Pilz.“ Er drückte mir trotzdem einen die Hand. Ich knurrte und aß den Pilz. Ich gab Nicolai die Geldkarte. Ich hatte sie eh in der Hand und anschauen brachte auch nichts. „Danke. Ich geb sie dir gleich wieder.“ Er zog sie durch irgendeinen Scanner am Handy. Als es piepte gab er mir die Karte wieder. Ich sah plötzlich Zombies vor mir rumlaufen. Dieser Pilz verursachte gemeine Halluzinationen und ich war dadurch sehr abgelenkt. Ich steckte die Geldkarte wieder in die Manteltasche und hörte zu was die anderen nun sagten. „Aiogon. Warum hast du ihr so einen starken gegeben?“ „Weil es ihn sonst keinen Spaß macht“, erwähnte ich nebenbei. Ich war etwas neben der Spur. „Hey. Das Zeug ist für Anfänger sehr, sehr stark.“ „Anfänger?“ „Ich habe keine Ahnung ob du vorher schon Pilze genommen hast.“ Erst jetzt fiel mir auf, das die Hexe wo ich vorher Vati gab verschwunden war. Wo die nur hin ist. Ich hoffe für sie, dass sie sich wegzwinkern konnte, bevor er sie zu sich bringen konnte. Aber vielleicht sitzt sie auch schon in seiner Küche und versucht irgendwie wieder aus der Unterwelt zu entkommen. Warum mache ich mir jetzt Gedanken um die Hexe? Ich sollte mir Gedanken um mich machen. Er soll mich endlich wieder nach Hause schicken. Sonst werde ich hier noch Jahre verbringen. Als ich zu Vati schaute grinste dieser mich böse an und mir war immer noch kalt. „Ist es dir nicht zu kalt? Die Kälte kommt ja auch von unten.“, fragte mich Nicolai sehr freundlich. „Nein. Mir ist so warm, das ich eigentlich gar nichts zum Anziehen bräuchte“, sagte ich sarkastisch. Ich schaute zu Vati und fragte ganz lieb: „Darf ich jetzt gehen?“ „Nein.“ „Warum nicht?“ „Ich wollte mir dir noch was trinken.“ „Warum?“ „Weil ich Lust zu habe.“ „Ach echt? Ich aber nicht.“ „Dein Pech. Du kommst eh nicht weg.“ „Ach nein, was du nicht sagst.“ „Lasst mich raten. Wir trinken jetzt Vodka?“ Vati nickte und zog mich mit rein. Das einzig gute war, das es dort warm war. Endlich konnte ich mich aufwärmen. „Nicolai. Ich hätte die Tussi länger behalten“, meinte nun der andere Kerl, der auch mit draußen stand. Dem fiel wohl gerade erst wieder ein, das er sprechen konnte. Wir setzten uns an einen Tisch. Hinter uns war die Bar und fingen erstmal an etwas zu trinken. „Achja. Der Typ der nicht sprechen kann, heißt übrigens Sergej“, meinte Nicolai. Dieser fand die ganze Scene wohl lustig. Dieser Sergej schaute nur grimmig. Warum war mir unklar. Die 4te Flasche kam nun auch schon. Genau nach dieser kippte Vati vom Stuhl. Mich wunderte es. Normal packte der doch mehr wie nur 4 Flaschen. Ich mach mir darüber lieber keine Gedanken. Ich wollte nur nach Hause, aber das konnte ich vergessen, wenn Vati am Boden lag. Deswegen zog ich mein Handy aus meinen BH und spielte darauf ein Spiel. Das lenkte wenigstens ab. Ich trank gemütlich meinen Vodka. Ich hatte es nicht eilig und betrunken werden wollte ich auch nicht unbedingt. Vati trinkt Vodka wie Wasser. Nicolai riss mich wieder aus meinen Gedanken als er mich ansprach: „Sag mal Oney. Was führt dich eigentlich mit den alten Sack hierher?“ „Der hat mich her befohlen. Das führt mich her.“ „Achso. Ich dachte doch ein sexy Mann wie mich.“ Hilfe! Was sollte das nun werden? Ich wollte jetzt sicher nicht angemacht oder verkuppelt werden. „Und das sollte ich woher wissen?“ „Keine Ahnung. Vielleicht hat Aiogon mal was über mich gesagt.“ Ich schaute auf den Boden. Was ich dort sah war ein mir bekannter Anblick. Vati lag öfter auf den Boden. Ich wandte mich wieder an Nicolai und antworte ihm mit einem: „Ähm. Nein.“ „Ach schade. Kann ich dich nicht überreden hier zu schlafen?“ „Nein.“ Ich wollte doch nur nach Hause. Nicht hier sitzen und mit den beiden reden. Auch wenn ich nur mit Nicolai rede. Von ihm kam nur ein: „Achso. Schade.“ „Das finde ich nicht.“ „Ich schon.“ „Siehst du. Dein alter Herr verträgt sogar weniger wie du.“ „Hey. Ich vertrag am meisten“, kam es von Sergej. „Trottel“, sagte ich abschätzend. „Ich bin kein Trottel. Ich bin Sergej.“ „Gut. Sergej der Trottel.“ Mein Handy piepte. Ich schaute darauf. Nun schrieb mir auch noch Alex eine SMS. Auf diesen hatte ich Momentan auch wenig Lust. Auch wenn ein Essen mit ihm jetzt angenehmer wäre, als hier zu sitzen. Ich öfnete die SMS und las sie: „Wo bist du?“ Ich schrieb ihm zurück: „In Russland. Frag einfach nicht.“ Da wieder eine Antwort kam beschloss ich mit ihm nebenbei zu schreiben. „Dann komm her.“ „Geht nicht.“ „Warum nicht?“ „Frag einfach nicht.“ „Du verpasst unser Essen.“ „Wir wiederholen es. Versprochen.“ „Erklär es mir und zwar jetzt!“ „Das geht jetzt aber nicht.“ „Mit wem bist du im Bett?“ „Bitte was!“ „Dann erkläre es mir. Es war ausgemacht.“ „Ich weiß.“ „Dann komm her.“ „Nerv mich nicht!“ „Soll ich dich holen?“ „Klappt nicht.“ „Ach du sitzt fest.“ „Schnell erkannt.“ „Dann verschieben wir eben unser Essen und wehe du kommst nicht.“ „Ich werde schon da sein.“ „Will ich dir auch raten Süße.“ Ich sparte mir noch etwas zurück zu schreiben. Vati bewegte sich. „Guck mal. Aiogon lebt“, sagte Sergej grinsend. „Ja. Das ist klar.“ Ich schaute was Vati machte, außer sich an meinem Bein festzukrallen. Alex schrieb wenigstens nicht mehr. „Sag mal Oney. Woher kommst du?“, fragte mich Nicolai. „Aus Salzburg.“ „Achja.“ „In Salzburg war ich auch schon oft“, meinte Sergej. Zum Glück war er nicht bei mir. „Da hätte ich dich eigentlich entdecken müssen. Du bist eine Süße.“ „Zum Glück hast du mich nicht gefunden.“ Vati riss mittlerweile an meinen Bein. Wenn ich gleich vom Stuhl fliege habe ich Schmerzen. „Ich hätte dich eigentlich sehen müssen Süße und ignoriere Sergej. Er ist so wie er ist.“ Ich nickte. Beide wollten also nur mit mir ins Bett.  Das war gut zu wissen. Ich will hier weg. „Na Oney. Willst du nicht die Nacht bleiben? Du kommst eh nicht nach Hause. Der ist eh erstmal tot.“, fragte Nicolai. „Nein, will ich nicht.“ Alex schrieb doch wieder: „Soll ich dich beschwören?“ „Nein verdammt. Lass mich in Ruhe.“ Als ich wieder aufschaute meinte Nicolai: „Ach komm. Ich bagger dich auch nicht an. Zumindest jetzt noch nicht.“ „Das werde ich schon vorher schaffen“, murmelte Sergej. „Immer noch nein.“ „Und wenn wir dich einfach dazu zwingen?“ „Das bringt was?“ In dem Moment riss mich Vati vom Stuhl und knuddelte mich. Ich versuchte mich zu befreien. „Warum knuddelt dich der alte Mann?“ „Weil er mich lieb hat.“ Ich schaffte es mich zu befreien und schob Vati zur Seite. Danach stand ich auf. Ich zupfte mein Kleid zurecht. Ich war nicht sicher ob man etwas von meiner Unterwäsche vorher sah und setzte mich wieder auf den Stuhl. „Vatergefühle. Ich werde keine Vatergefühle für dich haben.“ Ich gab Vati noch Opium, das hatte ich vorher im Mantel gefunden. Ich wusste nicht mal, dass ich dort Opium drin hatte. Jetzt war er wieder glücklich und das war auch gut so. „Ach komm Süße. Auf was stehst du?“, fragte Sergej. Bei Satan. Ich will hier wirklich weg. „Das geht dich nichts an.“ „Und mir? Sag doch. Ich bin doch toller als meine rechte Hand. Hör auf sie anzubaggern“, kam es von Nicolai. „Ähm. Ich geh mal.“ Ich stand auf und ging nach draußen eine Rauchen. Jetzt konnte ich mir bei einer Zigarette überlegen wie ich hier weg kommen könnte. Ich könnte mir ja ein Auto klauen oder die Wachen niederschlagen. Diese wirkten nicht fit. Ich verwarf meine Gedanken und rauchte meine Zigarette weiter…

 

Ende dieser Leseprobe.